Atentu,
sinjoro Kocher!!! Dum tre longa tempo mi vane
provas retpo^ste atingi vin. Supozeble via programo taksas miajn skriba^jojn
"spamo". Bonvolu respondi
! (Ne timu! Mi estas feli^ca kaj
kontenta, nenion bezonas, ne havemas ion,)
Dicta
letzte Änderung: 13'05'18
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Seiten sind die besten: die reichhaltigsten und fehlerärmeren.
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Sachverzeichnis
Statistik
Lateinische Aussprüche, Redewendungen,
Sprichwörter, Rechtsformeln, Devisen und Floskeln mit der
Sammelbezeichnung Dicta sind zu finden unter:
A
Ab Ac Ad Ae Af Ag Ai Al Am An Ao Ap Aq Ar As At Au Av Ba Be
Bi Bl Bo Br Bu Ca
Ce Ch
Ci Cl
Coa Com
Conc Cons
Cor Cr
Cu Da
De Di Do DrDu E
Ea Eb Ec Ed Eh Eo Et Ex Fa Fe
Fi Fo Fr Fu Ga Ge
Gl Gr Gu Ha
He Hi Ho Hu I(a) Ig
Il Im
In Inc
Ine Ing
Ini Ins
Int Inv
Io Ir
It Iu
La Le
Li Lo Lu Ma
Me Mi Mo Mu Na Ne
Ni No
Nu O
Ob Oc
Od Of
Ol Om
On Or
Pa Pe
Pi Pl
Po Pr
Qua Que
Qui Quid
Quo Ra
Re Ri
Ro Ru
Sa Sc
Se Si
So Sp
St Su
Ta Te
Ti To Tr Tu Ub Ud
Ul Um Un Ur Us Ut Uv Ux Va Ve
Vi Vo
Vu Xb
Xr Zo
Dieses Menü als Zugang zu der Auflistung
der Dicta ist ohne den Ballast des anhängenden Vorworts, also kürzer
und schneller, auf den überall (auch hier am Seitenanfang) zu findenden
gelben Hinweisstreifen unter "zum Menü der Dicta" zu
erreichen!
Die neu ergänzten Seiten werden etwa
wöchentlich hochgeladen. Benutzen Sie eine möglichst aktuelle
Fassung! Sie enthält mehr Dicta und mehr Korrekturen, zutreffendere und
stilistisch bessere Übersetzungen, mehr Erläuterungen und Verweise.
Die Dicta lagen seit den
früheren 90er Jahren offline im JOT-Format vor. Am 20.4.2004 hatte ich die
meisten von ihnen, aber ohne zusätzliche Information (Quellen usw.) von A
bis Z in die Onlinefassung übertragen. Online- und Offlinefassung liefen
nebeneinander her. Vom 1. 8. 2007 an habe ich alle zusätzlichen
Informationen der herunterladbaren Offlinefassung in die hier vorliegende
Onliinefassung überführt. Die Offlinefassung ist dadurch
überflüssig geworden und wird nicht weitergeführt. Sie ist nicht
mehr erhältlich. Der Wegfall der Doppelarbeit spart Zeit. Diese kommt
dem schnelleren Wachstum der Sammlung zugute. (Trotzdem kann ich aus
Altersgünden die bisher herangezogenen Sekundärquellen nicht mehr vollständig
exzerpieren. Und es kommen ständig weitere Sekundärquellen
hinzu.) Ende der 90er Jahre habe ich die alphabetische Reihenfolge umgestellt. Sie ist jetzt jetzt wortweise und
nicht wortübergreifend (z.B. steht ad verbum
vor Adam)..
In vielen Sammlungen findet man
lateinische Sprichwörter, Redewendungen, (Aus-)Sprüche, Zitate,
geflügelte Worte, Adagia, Apophtegmata, Sentenzen, Devisen, Floskeln,
Aperçus, immer wieder die gleichen oder leicht variiert, aber doch auch
immer neue und nur in einer einzelnen Sammlung vorkommende. Ich fasse diese
kaum scharf gegeneinander abgrenzbaren Gruppen als Dicta
zusammen.
Diese Sammlungen sind Sekundärquellen oder eher noch
Tertiärquellen (usw.), da ihre Kompilatoren sich die Zitate höchstens
ausnahmsweise aus den Originalschriften der Autoren zusammensuchen. Ich lege
meiner Auflistung möglichst viele Sammlungen zugrunde und
berücksichtige sie nahezu vollständig. Nur ausnahmsweise lasse ich
dort vertretene Zitate aus: wenn sie als Aussagen, Aufforderungen oder Fragen
keine Allgemeingültigkeit beanspruchen, zu umfangreich oder allzu banal
sind. Die für meine Kollektion ausgewerteten Sekundärquellen sind in einer Liste
zusammengestellt. Aus diesen habe ich erst den bei weitem kleineren Teil der
dort auffindbaren Dicta aufgezählt. Vollständig erfasst sind nur die
am Anfang rot gedruckten Titel. Immerhin übertrifft die Sammlung an Zahl
der Dicta bereits jetzt die meisten gedruckten Sammlungen. "Man sollte eine solche Zusammenstellung nicht bis zum Erbrechen
fortführen", meint K.-W.Weber (RD143). Das trifft für ein Buch zu,
das zum Lesen bestimmt ist. Gegenüber einer schier unendlichen
Aufhäufung, ist es Sache des mäßigen einzelnen, rechtzeitig vor
dem Erbrechen aufzuhören wie bei jedem Genuss von Speis und
Trank.
Die Auflistung der Dicta ist keine Plagiierung, sondern
Zitierung unter Angabe aller Sekundärquellen, in denen ich bisher ein
bestimmtes Dictum gefunden habe. Sie ist also kaum mehr als ein
Gesamtinhaltsverzeichnis vieler gedruckter oder im Internet befindlicher
Sammlungen und regt zur Benutzung der Sekundärquellen an. Überdies
haben sich die meisten Sammlungsherausgeber, wie gesagt, auch nur oder ganz
überwiegend aus anderen Sekundärquellen bedient. Die Angabe der
Fundstellen bei jedem Dictum in der Offlinefassung gibt darüber einige
Aufschlüsse: Die Kombinationen der Sekundärquellenindices wiederholen
sich oft durchgehend, weil einige Kompilatoren nur wenige und meist immer die
gleichen Sekundärquellen nutzen. Die klassische Überlieferung ist
nicht geistiges Eigentum dessen, der sie abschreibt. Meine Literaturangaben
lassen sich eher als Werbung für die benutzten Übermittler verstehen,
zumal bei mir alle dort meistens vorhandenen Hinweise zur Rezeptionsgeschichte
und Bedeutung, oft auch sprachliche Einzelheiten fehlen oder sehr knapp
gehalten sind, und die meisten Übersetzungen von mir verändert worden
sind (s.u.). Naturgemäß entbehrt eine solche Sammlung und
Zusammenstellung weitgehend der Originalität. Aber es gilt noch, was
Erasmus von Rotterdam sagte: Perfacile est, aiunt, proverbia scribere cuivis.
Sehr leicht ist, sagt man, Sprichwörter
aufzuschreiben xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxfür
jeden. Haud nego, sed durum est scribere
chiliadas. Ich bestreite es nicht,
aber hart ist es, Tausende zu xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxschreiben. Qui mihi non credit, faciat licet ipse periclum.
Wer mir nicht glaubt, mache immerhin
selbst den xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxVersuch. Mox fuerit studiis aequior ille meis.
Bald wird er
meinen Studien gewogener sein.
Darüber hinaus habe ich Dicta in lateinischen
Originalwerken (Primärquellen) erfasst, die mir bisher in keiner
allgemeinen Sammlung von Zitaten, Redewendungen oder Sprichwörtern
begegnet sind. Eine ergiebige Quelle stellt die Bibel dar, wobei oft eine
unterschiedliche Bedeutung des Originals (in der Vulgata) gegenüber den
für die Christen präparierten deutschen Fassungen überrascht.
Manches entstammt auch lateinischen Zitaten, wie sie bisweilen in
neusprachlichen Texten eingestreut sind. Eigene Neubildungen sind
demgegenüber sehr selten. Wenn ich Primärquellen zugrunde legte,
fehlen naturgemäß die Indices der durchgesehenen
Sekundärquellen.
Meine Auflistung gilt nicht der
Überlieferung des aus dem Altertum überkommenen literarischen
Schatzes, eines festen Thesaurus also, in streng korrekter
Quellenübergabe, sondern einer Zusammenstellung von Redewendungen in
lateinischer Sprache, ob sie nun der Antike entstammen, dem Humanismus, der
neueren Zeit oder der Gegenwart. Sie drängt nicht unbedingt auf
Wiederherstellung des ursprünglich Zitats, sondern akzeptiert auch
üblich gewordene Varianten.
Die Aufnahme eines Dictums besagt nicht, dass ich
dessen Aussage gutheiße. Oft bin ich ausgesprochen gegenteiliger
Ansicht. Und oft finden sich auch Dicta, die das Gegenteil behaupten oder
fordern,
Floskelhafte Satzbruchstücke sind nur zum Teil
aufgenommen. Sie gehören entweder zur bürokratischen Terminologie
(Schriftwesen,Verwaltung, Gerichtsbarkeit, Akten. Urkunden, Kirchenbüchern
etc.) oder sind Redebruchstücke. Inschriften, Devisen noch seltener,
Benennungen (Fachausdrücke) so gut wie nie. Von Ausnahmen abgesehen,
handelt es sich bei den echten Dicta um Aussagen, wenn auch im Latein
oft das Prädikat, z.B. die Kopula, nicht ausgedrückt ist, um
Aufforderungen oder Anrufungen, auch um rhetorische
Fragen. Wahlsprüche (Devisen) sind je nachdem mehr Aussagen oder
(Selbst-)Aufforderungen. Titel und Anfänge von bekannten Büchern und
bedeutenden Abhandlungen finden sich in einzelnen Fällen. Ansonsten bin
ich in der aufgenommenen Auswahl meistens den Sammlungen gefolgt; dort
Aufgeführtes habe ich oft gebracht, auch wenn es mir nicht ganz hierher zu
gehören schien. Manches habe ich weggelassen. Sehr lange Literaturzitate,
eher Vorlesungen als Aussprüche, die sich in manchen Sammlungen finden,
habe ich nicht aufgenommen. Zwei bis drei Zeilen sollten für ein Dictum
das Äußerste sein, das diesen Namen verdient. Andererseits sind nur
selten einzelne Wörter aufgenommen, wenn man von Tirteln oder
Schimpfworten, manchen Parolen und Devisen (Libertas!) absieht. Die
Dictasammlung ist kein Wörterbuch. Die engste Berührung oder sogar
Überschneidung mit lateinischen Lexika ergibt sich bei sprachlichen
Wendungen (Idiotismen). Ausführliche Wörterbücher bringen
dagegen häufig Dicta; zwei von ihnen habe ich unter "meine"
Sekundärquellen aufgenommen. Gänzlich auszuschöpfen ist ihr
dahingehender Inhalt für mich nicht mehr.
Die Hinzufügung
der Übersetzungen kostet viel Zeit. Fast immer gibt es beim
Übersetzen etwas nachzuschlagen und zu bedenken. Ohne Übersetzung
sind die Dicta aber für einen "Nichtlateiner" kaum zu nutzen und folglich
kaum von Interesse. Deshalb habe ich am 19.1.2000 mit dem Übersetzen
begonnen und wenigstens einige (und mit der Zeit immer mehr) deutsche
Entsprechungen eingefügt. Heute bilden nicht übersetzte Dicta die
Ausnahme.
Die relative Worttreue der Übersetzung ziehe ich gutem
deutschen Stil, geistvoller Wendung oder Herausarbeitung der Bedeutung vor,
damit die unmittelbare Entsprechung deutlicher werde. (Mehr Leute können
geistreicheln als Latein.) Deshalb erscheinen hier geläufige deutsche
Redensarten oft schwerfällig umschrieben. So findet sich statt des
analogen Seine Haut zu Markte tragen
wörtlicher Um seine Haut spielen. Es handelt
sich nicht um prägnante Nachdichtungen, die zu deutschen Redewendungen
mutiert sind. Der deutsche Text dient vielmehr als Einhilfe in Übersetzung
und Verständnis des lateinischen Dictums. Wer versucht, an den Dicta sein
Latein aufzubessern, wird mir mein Bemühen um Worttreue in den Grenzen des
Möglichen zu danken wissen. Der Deutschlehrer, der Latein als Umweg
ansieht, sich in gutem Deutsch ausdrücken zu lernen, wird freilich die
Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wenn ich ausnahmsweise eine
freie Übersetzung oder gar ein deutsches Pendantsprichwort ähnlichen
Sinnes verwende oder übernommen habe, ist diese(s) in
Anführungsstriche oder in Klammern (gleichsam als Ausdrucksvariante)
gesetzt. Oftt geschieht das, um die Aufnahme der zahlreichen
noch nicht erfassten Redewendungen zu beschleunigen. Wie weit poetische
Sprachfindung vom ursprünglichen Sinne abführt, ist oft erstaunlich.
Teils wird der ursprüngliche, vielleicht etwas speiziellerem.ausgefallene
Sinn auf häufiger Anlässe umgedeutet. Ne sutor
supra crepidam meinte nicht Schuster bleib
bei deinem Leisten.. Nur selten wird einfach ein deutsches Sprichwort
eingesetzt, wenn ein Ähnliches aussagendes Gleichnis sich eines ganz
anderen bis gegenteiligen Bildes bedient, wenn z.B. Eumum
fugiens in ignem incidit mit Aus dem Regen in die
Traufe "übersetzt" wird. Dicta eignen sich gut dazu, die
eignen lateinischen Vokabelkenntnisse und die Übersetzungsfähigkeit
zu verbessern. Das und das Nachdenken über ihre Bedeutung rechtfertigt die
Beschäftigung mit ihnen weitaus mehr, als ihr Auswendiglernen bei
fehlendem Sprach- und Sinnverständnis, um zu versuchen, gelegentlich im
Gespräch, in kleinen Reden oder Geschriebenem mit ihnen Eindruck zu
machen. Ihre glanzvolle Wirkung könnten sie beim Nichtlateiner auch
erzielen, wenn sie inhaltlich gar nicht am Platze oder frei erfunden und gar
kein Latein sind. In den meisten Fällen wird einem derartige Angeberei
verübelt, vor allem von denen, die nicht dazu in der Lage sind, es dem
Applikanten gleichzutun (u.a.weil sie diese Seiten zu selten einsehen.) An
falscher Aussprache, Betonung oder Silbenlänge wird der Nichtlateiner sehr
oft zu erkennen sein (s.u.!). Man sollte sich in solchen Fällen die
angeblich nicht verstandene genauere Konstruktion erklären
lassen. "Alle" Dicta zu erfassen ist auch für den jugendlichen
Kompilator oder eine Lebenszeiten überdauernde Arbeitsgruppe eine
unlösbare Aufgabe. Es mag zwar in gewisser Weise einen Kanon von
Redewendungen geben, die einer gewissen Schicht Gebildeter mehr oder weniger
wahrscheinlich bekannt sind. Aber im Grunde können alle Allgemeinaussagen
und Appellationen, wenn sie mindestens für einzelne Gruppen Geltung
beanspruchen, als Dicta bezeichnet zu werden. Der Wortlaut ist nur festgelegt,
wenn es sich um Zitate aus überlieferten Texten handelt. Und es
können jederzeit beliebig viele Aussprüche neu gebildet
werden.
Ordnung der
Eintragungen
Die einzelnen Dicta sind alphabetisch geordnet. Die
Ordnung erfolgt wortweise, d.h. die
Anfangswörter sind alphabetisch geordnet, und nicht
wortübergreifend, indem das ganze Dictum wie ein Wort behandelt wird.
Ab ovo steht vor Abcedere. Alle mit dem selbständigen Wörtchen
A beginnenden Dicta stehen vor den mit dem Wort
Ab beginnenden. Dann erst folgen die
Zusammensetzungen wie Abacus. So ist die
Auflistung übersichtlicher, das Einordnen für Kompilator und User
einfacher. Fehler in der Reihenfolge und auf solchen Fehlern aufbauende
fälschlich parallellaufende Sequenzen werden seltener und
auffälliger. Durch eckige Klammern werden mehrere Varianten in einer
Eintragung berücksichtigt. Dadurch liegt die Zahl der Dicta deutlich
niedriger, als es bei gesonerter Auflistung der Varianter der Fall
wäre. Selten sind Hinweise auf Schreibvarianten, die mehrere Dicta
betreffen an den passenden Stellen des Alphabets wie "Nihil siehe auch Nil !. Die
alphanumerischen Zeichen am Ende der Eintragungen (F123, LE810, HK, E
...) verweisen auf andere Sammlungen lateinischer Redewendungen oder
ähnliche Sekundärquellen. Allgemeine
Hinweise sind in Fettdruck ohne Bezug auf das Alphabet über den gesamten
Text verteilt.
Der gesamte Text ist auf mehrere Dateien (Files) nicht
streng gleichen Umfangs verteilt. Die Gliederung in mehrere Dateien
ermöglicht eine schnellere Darstellung, hat aber den (großen)
Nachteil, dass (im Unterschied zur früheren JOT-Fassung als einer einzigen
großen Datei [namens dicta.jot]) keine durchgehende Suchfunktion etwa
nach Begriffen wie "Arbeit". "Ehrgeiz", "Fuchs"
verfügbar ist.
Einzelne Eintragung (eines
Dictums) (Übersicht)
Überschreitet die Länge einer einzelnen
Eintragung 900 Pixel, wird ein Zeilensprung erzwungen. Alle darauf folgenden
Zeilen, selten drei, ganz selten mehr als drei, sind
eingerückt.
Vor neu eingefügten Dicta steht am Zeilenanfang
ein fettes schwarzes NEU, um regelmäßige Leser auf die
Neuaufnahme hinzuweisen und mir die von Zeit zu Zeit fortgeführte
Zählung zu erleichtern. (Wenn
das betreffende Dictum zur Zahl aller Dicta hinzugeführt ist, wird "Neu"
entfernt.Nach der Hinzufügung zur Anzahl der Dicta wird Dieser Vorsatz
wird entfernt, wenn dieses Dictum zur Zahl der Dicta hinzugerechnet
wird.)(Kennzeichnung seit dem 14.3.2010)
Der
lateinische Text (rot) begann bis zum 7.3.2009
immer mit einem Großbuchstaben. Vorübergehend begann ich dann mit
der Umstellung auf initiale Kleinbuchstaben, wenn das Dictum keinen Satz
darstellt Der Einfachheit und einem ruhigeren und übersichtlichem
Schriftbild zuliebe kehre ich seit dem 6.11.2010 wieder zur durchgehnden
Großschreibung des Anfangsbuchstabnes jedes Dictums zurück. In
mittel- und spätlateinischen Dicta bin ich oft der zeitentsprechenden
Rechtschreibung gefolgt und habe vor Vokal j statt i geschrieben. U und v
werden unterschieden. Ein monotheistischer Gott wird groß geschrieben:
Deus. Sehr selten sind Vokale in betonter Silbe unterstrichen-Alternativen
des Wortgebrauchs stehen in eckigen Klammern, mögliche Erweiterungen in
runden Klammern. (Dort stehen aber auch Erweiterungen, die
nur im Deutschen, nicht im Latein, notwendig sind , z.B. die Kopula:
Sola bona quae honesta. Einzig gut (ist), was ehrbar ist.) Die derart
variablen Texte entsprechen den Fassungen in verschiedenen Zitationen. Welche
Fassung welcher Sekundärquelle zuzuweisen ist, ist nicht erkennbar.
Sollte das von Interesse sein, muss man die Quellen vergleichen
oder, wenn es sein muss, eine Anfrage per
eMail an mich richten. Manchmal steht "sive", "auch" o.ä.
(schwarz, kursiv) in der Klammer vor der Variante. [X] weist auf eine
Vertauschbarkeit in der Reihenfolge hin. Bezieht sich die Vertauschbarkeit auf
mehrere zusammengehörige Wörter, dann beginnt die erste Wortfolge
nach > und endet die zweite Wortfolge vor
< (z.B. Actor >forumrei [X]
sequitur< oder >res
severa [X] verum
gaudium est<
). Die Zeichensetzung entspricht den derzeit geltenden Regeln oder
denen des Originals (besonders wenn es überwiegend schriftlich
überliefert ist). Ist ein Autor angegeben, dann kann
nur eine Lesart die auf ihn zurückgehende ursprüngliche Fassung sein,
es sei denn, er selbst hat das Dictum an verschiedenen Stellen (zu
verschiedenen Zeiten) formuliert oder es existieren verschiedene Lesarten der
Quelle oder sie ist nur noch sekundär überliefert und wird ihm
lediglich zugeschrieben. Am übersichtlichsten ist eine Zusammenstellung
von Originalfassungen nicht auch noch zusätzlich im allgemeinen Text,
sondern in einem gesonderten Textanhang. / markiert das
Ende einer Verszeile (fehlt meistens). Zäsuren im Vers können durch |
markiert sein.
Vorübergehend hatte ich alle
Dicta, bei denen es sich um einen Satz handelte, durch Satzzeichen geschlossen.
Häufig erweist es sich als nicht einfach, das passende Zeichen zu
wählen. Um möglichst wenig Zeit damit zu verlieren, lasse ich seit
dem 6.10.2010 das Satzzeichen (in der Regel) wieder weg. Mehrere ähnliche
gedruckte Aufzählungen sind ebenso behandelt.
Ein derartiges Hin und Her kostet seinerseits Zeit. Und es wird einige Zeit
vergehen, bis alles einheitlich dargestellt ist .
In einigen
Fällen habe ich den Vokal der betonten Sibe unterstrichen und lange Vokale
mit darübergesetztem Längenzeichen (Apex) ^ gekennzeichnet.
Positionslange Silbensine nur (durch Unterstreichung) gekennzeichnet, wenn sie
betont sind. Entweder trägt nur ein Wort oder tragen alle Wörter im
Dictum dersrtige Hilfszeichen. Manchmal wird die Versbetonung angegeben:
Die Hebungen werden im roten lateinischen Text durch Fettdruck (oder, weil
besser sichtbar, versuchsweise durch schwarzen Druck) hervorgehoben. Es
können daneben sowohl die Wortbetonungen durch Unterstreichung als auch
die (natur)langen Vokale durch Apex ^ angezeigt werden: Nam tua rês
agitur | paries cum proximus
ardet (oder Nam tua rês agitur,| paries cum proximus
ardet). Die bisherige
Kennzeichnung von Hexametern durch nachgesetztes {H}, Pentametern
durch {P} und Distichen durch nachgestelltes {HP} bleibt
bestehen, fehlt aber nicht selten. Die deutsche Übersetzung (blau) beginnt mit einem
Großbuchstaben und endet (in der Regel) ohne Satzzeichen, wie der
lateinische Text. Alternativen stehen in eckigen Klammern, mögliche
Erweiterungen in runden Klammern. In runden Klammern stehen auch
Vervollständigungen des deutschen Satzes. die im Lateinischen fehlen. etwa
die Kopula (ist bei fehlendem
est.) Seit dem 19.8.2007 sind auch einige
wenige Dicta in die internationale Sprache
Esperanto (grün) übersetzt. Mit nachstehendem * habe ich
Übersetzungen gekennzeichnet, die ich nicht selbst gemacht habe. Die
Esperanto-Fassung steht hinter der deutschen, wenn dadurch nicht enge
Verbindungen und Sinnzusammenhänge zum schwarzen Erläuterungstext
unterbroochen werden. (Eine ganze Sammlung von lateinischen
Sprichwörten mit ihrer Esperanto-Entsprechung verdanken wir Herrn
Kocher
aus Rio de Janeiro. Ich bemühe mich auch in der Esperanto-Version um eine
möglichst wörtliche Übersetzung. Die freie Wortstellung im
Esperanto und seine einmalige Flexibilität in der Wortbildung
ermöglichen eine relativ wortgetreue Wiedergabe.)
Den Textfassungen
folgen Erklärungen, Kommentare und Andeutungen auf Deutsch kursiv
in schwarzer Schrift. Bisweilen stehen sie in spitzen Klammern,
oft ohne jede Klammer. Einzelne Kommentare, Primärquellen,
Seundärliteraturangaben (in Schwarz) sind voneinanderdurch doppelten
Schrägstrich (slash) getrennt. Seit dem 20.12.2009 gibt es zudem auf
einer eigenen Seite Anmerkungen, zu denen Links von einzelnen Dicta
nachgesetztem (>>Anm.) hinführen. Das jeweils
erklärte Wort ist rot und kursiv. Nicht kursiv und schwarz sind -
Nachträge, die den Satz durch eine Fortsetzung erläutern, die nicht
im lateinischen Text vorgegeben ist. (z.B.
"gedachter [innerer] Vorbehalt gegen einen Eid"
oder "(Er ist) nicht einmal einen Sack wert
, um darin eingenäht ertränkt zu werden."
oder "Sacrificium intellectus
Opfern des Verstandes für Glauben wider
besseres Wissen). Solche Erläuterungen können auch, durch
schwarze Schrift kenntlich in den Text eingeschoben sein (z.B. Am Himmel werden wir Daedalus und Icarus
es versuchen.) - Bezeichnung der Art
eines Dictums (z.B. Inschrift, Sonnenuhrenspruch [Inscriptio
horologii solarii], Ordensdevise) - Selten ist bei Spätlatein
SPL, bei mittelalterlichen Latein ML , bei neuzeitlichem Latein NL, das als GL
auf den unmittelbaren gegenwärtigen Gebrauch spezifiziert wird, angegeben.
- die ursprüngliche (primäre) Quelle
(Autor), meist in abgekürzter Form. - Die alphanumerischen Zeichen am
Ende der Eintragungen (F123, LE810, HK, E ...), bei der die schließende
Zahl die Seite der von mir benutzten Buchpublikation angibt, verweisen auf
andere Sammlungen lateinischer Redewendungen oder ähnliche
Sekundärquellen, in denen ich das Dictum
(bereits) gefunden habe. Finden sich Angaben auf mehreren Seiten derselben
Publikation, so ist die Zahlenreihe durch ein Semikolon geschlossen (z.B.
RE124,231; S23, UD145). Vorkommen in einschlägigen
Zusammenstellungen im Internet sind in entsprechender Weise nur vermerkt, wenn
sie mir nicht in gedruckter Form vorliegen. - u.U. Verweis auf ein im
Wortlaut oder in der Bedeutung ähnliches oder ein in einem etwas
längeren Kontext zitiertes Dictum (z.B.: Vgl. Nodus malus
... ). Diese Verweise erscheinen immer in schwarzer Schrift,
während in den Anmerkungen zitiertes Latein sonst meistens rot geschrieben
ist, Nicht selten wird durch Links auf andere Stellen in den Dicta, auf
andere meiner Seiten oder auf fremde Seiten im Internet verwiesen. Alle
Arten von Anmerkungen in schwarzer Schrift sind durch doppelte
Schrägstriche getrennt. Manche Textzeilen sind keine Dicta, sondern
Verweise (mit >>) auf ein ähnliches oder gleiches (dann
seit 12'10'30 auch = ), in der Wortfolge abweichendes,
anders geschriebenes oder länger gefasstes Dictum z.B. "Lacrimae rerum >> Sunt lacrimae rerum" oder Rem
breviter exponere = Rem paucis
absolvere. (Häufig aber sind auch derartige Varianten in
einem Dictum selbst vermerkt und die Abweichungen durch eckige oder runde
Klammern angegeben). >>> verlinkt zu
einer Anmerkung. Eigene Textzeilen, meistens in fetter schwarzer Schrift,
geben Hinweise zur Benutzung (ggf. mit Links) oder auf eine andere Schreibweise
für eine Gruppe ähnlich anlautender Dicta (z.B. j
neben i),
Suchen und Finden
Eine Reihe von Verweisen finden Sie im
Menü am Kopf dieser Seite. Sie können hier auch die Dicta verlassen.
Aus dem Text können Sie zu diesem Menü zurück und von damit zu
anderen Dicta durch Anklicken der Hinweise "zum Menü" kommen. Sie
können auch am Ende jeder Seite über "perge weiter" zur
alpahabetisch folgenden Seite blättern. Da meine Zusammenstellung aus
mehr als 20 Dateien besteht, wird mit der Suchfunktion des Browsers nicht das
ganze Alphabet erfasst. (In der nun verlassenen Offline-Fassung
im JOT-Format war das günstiger, weil alles in einer Datei zusammengefasst
war.) 23 einzelne Seiten zu durchsuchen, ist mühsam und langwierig.
Die Suchfunktion des MS-Internet Explorers findet sie durch das ganze Internet,
aber betrifft nicht speziell meine Dictaseiten. Ähnlich ist es mit
allgemeinen Desktop-Suchprogramme wie Copernic Desktop Search. Als spezielle
Software angebotene dateiübergreifende und einen Ordner
erschließende Suchprogramme Bedienen Sie sich eines
Internet-Suchdienstes, so scheitern Sie an der Fülle der Ergebnisse, zumal
wenn Sie nur ein Wort und nicht eine Redewendung ganz oder teilweise eingeben.
Corvus ergab z.B. bei Google 2.340.000 Treffer,
Corvus oculos voret 39 Treffer (mit meiner
Sammlung in der Top-Position), Corvus oculos voret, canis
intestina, c(a)etera membra lupus 9 Treffer. Aber, wenn Sie das ganze
Dictum kennen, können Sie es gleich in meiner Sammlung aufsuchen. Doch
selbst dabei kann es zu Schwierigkeiten kommen durch andere Zitier- oder
Schreibweisen (etwa j anstatt i) oder durch den Kontextausschnitt, in dem der
Ausspruch zitiert wurde. Das erste Wort ist hier entscheidend. Sucht man
Tua res agitur ..., so findet man es im Alphabet
unter Nam tua res agitur ..... Ohne nam wäre das isolierte Dictum
eher besser: nam denn
knüpft an Davorstehendes an. Aber erst durch nam wird die Zeile, wird der Hexameter komplett.
Zwei Wörter (Substantiv und Adjektiv, Substantiv und Genitiv, Substantiv
und Prädikat) können die Reihenfolge tauschen; man suche auch beim
vermeintlich zweiten Wort. Um ein lateinischen oder deutsches Wort in allen
Dateien meines Ordners "latein" zu finden, können Sie einen Versuch mit
der Suchfunktion des Double Commanders (Freeware) machen. Beim Zitieren
lateinischer Redewendungen wird man sich immer bemühen, nicht für
einen Scharlatan, sondern für einen Kenner gehalten zu werden (durch
richtige Aussprache und richtige Vokallänge und Wortbetonung oder
metrische Betonung, richtige Endungen), so man kann. Wer Latein gelernt hat und
sich noch daran erinnert, wird in ex libris das
zweite i lang sprechen und mit viel Glück das erste kurz. Keine Sammlung
von Redewendungen wird dem Nichtlateiner in derartigen überhäufigen
Fällen durchgehend weiterhelfen. Wer sich nicht ganz sicher ist, zitiere
Lateinisches nur vor solchen, von denen er weiß, dass sie erst recht
keine Ahnung haben, sage also ihnen (oder beiden Seiten) Unverständlches
aus purer Angeberei auf. Ein vermeintliches Sprachgefühl gilt (in engen
Grenzen) bestenfalls für die eigenen Muttersprache. Fast jeder wird das
o in oleum
Öl für lang und das
u in fructus für
kurz halten. In beiden Fällen irrt er sich,. Wer ein passendes Zitat
sucht, geht meistens von einem Thema oder einem Leitbegriff aus. Viele
Sammlungen sind daher nach solchen Stichwörtern geordnet. Manche hat bei
alphabetischer Ordnung ein entsprechendes Sachregister. Man suche unter
mehrerern verwandten Begriffen! Bei mir wird nicht selten auf andere Dicta
verwiesen, um diesen schwierig zu erfüllenden Suchwunsch zu
berücksichtigen, allerdings viel zu selten. Stöbern Sie öfter -
und schon bevor Sie einmal dringend fündig werden müssen - in meiner
Zusammenstellung, markieren oder notieren Sie sich interessante Wendungen, auf
die Sie vielleicht irgendwann zurückgreifen wollen. Und merken sie sich
einige passende Aussprüche, die Sie ab und zu gebrauchen wollen.
Leider enthalten meine Listen sehr häufig Schreibfehler und die
deutschen Übersetzungen sind oft chwefällig im Bemühen, dem
Original möglichst genau zu entsprechen. Bevor Sie daher eine
Redewendung übernehmen, um sie schriftlich oder vor einem anspruchsvollen
Hörerkreis mündlich zu zitieren, sollten Sie sich absichern.
Überprüfen sie das gewählte Zitat an einer der angegebenen
Quellen oder in einer Suchmaschine des Internets.
Zahl der bisher erfassten Dicta
Die Zahl der Dicta liegt über 13000.
Alle mit vorgesetztem NEU gekennzeichneten Dicta sind in dieser Summe
noch nicht enthalten. Die genauere Anzahl zur Zeit, die Häufigkeiten der
Anfangsbuchstaben und den Verlauf der Zunahme können Sie
verfolgen.
Dank
Mein besonderer Dank gilt Frau Helgard
Wiltsch, die ohne Entgelt im gesamten Text Korrektur gelesen hat. Ihr Beruf
als Lehrerin und später jahrelang als Korrektorin gab ihr dazu
professionelle Qualifikation und Fertigkeit. Allerdings vermag sie nicht zu
verhindern, dass ich bei fast jeder Neueintragung wieder neue Fehler
hineinbringe. Aber sie begleitet den Fortgang aufmerksam und ist mir ein
willkommener Berater und Gesprächspartner bei meiner auswuchernden
Sammeltätigkeit. Sie interessiert sich über die Dicta hinaus für
eine Reihe der von mir aufgegriffenen Themen, wie es mir bei anderen nie
vorgekommen ist. Das wird damit zusammenhängen, dass die klassische
Lehrerbildung eine thematische Breite des Wissens und der Kultur vermittelt
(hat), wie kein anderes Fachstudium.
Nicht selten erhalte ich im
Internet von Blätterern, Lesern und Usern Zuschriften, Hinweise auf
Irrtümer und Flüchtigkeitsfehler, oft auch Lob und Zustimmung. Selbst
unverdient, freut einen das. In einigen Fällen wurden mir auch bisher
nicht aufgenommene Dicta zur Bereicherung der Sammlung mitgeteilt. Ich muss
dazu sagen, dass ich die aufgelisteten Sekundärquellen erst zum kleinen
Teil ausgebeutet habe und dort noch mehrere Tausend mir zugängliche Dicta
der Aufnahme harren. Zu meinen Lebzeiten wird daran kein Mangel herrschen.
Besonders willkommen sind mir aber seltene Zitate lokaler Einzelquellen, die
bisher keinen Eingang in die einschlägige Literatur gefunden haben. Das
können Neubildungen, Texte aller Art sein oder Inschriften (z.B. auf
Sonnenuhren).
Mit Herrn H. Kocher aus Rio de Janeiro, dem Autor wohl der
größten Sammlung lateinischer
Redewendungen
und Sprichwörter
im Internet stehe ich im Austausch und habe ihn zu grundsätzlichen Fragen
des jüngst abgeschlossenen Umbaus meiner Sammlung befragt und
Ratschläge befolgt. Die Reichhaltigkeit seiner Sammlung könnte einen
resignieren lassen. Allerdings ist die portugiesische Übersetzung aller
Eintragungen nur wenigen Deutschen zugänglich. (Herrn Kocher und mir kommt
dabei der seltene Zufall zugute, dass wir beide der internationalen Sprache
Esperanto mächtig sind.) Bei der potentiellen Unerschöpflichkeit
aufnehmbarer Zitate können sich auch in einer wesentlich kleineren
Zusammenstellung wie meiner Redewendungen finden, die in den größten
Sammlungen fehlen. Vor neu eingefügten Dicta steht
seit dem 14.3.2010 ein fettes schwarzes NEU, um
regelmäßige Leser auf die Neuaufnahme hinzuweisen und mir die von
Zeit zu Zeit fortgeführte Zählung zu
erleichtern. Nach der Hinzufügung zur Anzahl der Dicta wird Dieser Vorsatz
wird entfernt, wenn dieses Dictum zur Zahl der Dicta hinzugerechnet
wird.
perge weiter >
Zum Menü und annotierten Stichwortverzeichnis
Varia
Bequemer lesbar ist das Sachverzeichnis |