Die nachstehende Zusammenstellung ist die verbindliche
Regelfassung für die von mir vorgeschlagene vereinfachte phonetische
deutsche Rechtschreibung "Phondeutsch".
Phondeutsch geschriebene
Beispielwörter sind rot gesetzt, orthodeutsche Wörter blau, aber im
Unterschied zu Hyperlinks ohne Unterstreichung.
Ein
Stichwortverzeichnis hilft Ihnen. die
Regeln leichter aufzufinden.
Eine ältere Fassung mit
zeilenweise parallel stehender phondeutscher Umschrift ist wegen einiger
überholter oder dort fehlender neuer Regeln historisch.
(23.12.2001: Letzte Überarbeitung der Erstfassung vom
28.4.97; Zusatz engl. ch zu Regel 19: 4.4.2002,
Zusatz - nss zu Regel 16 am
10.10.2002); 7.11.02: th muss auch in dtsch. Wörtern apostrophiert werden,
wenn es auch als Lautzeichen nur in Fremdwörtern vorkommt (Regel 18).
1.12.03: Klammerregel für Phon- u. Orthovariante von Eigennamen. Akzent
als Betonungszeichen (Regel 30). Beispiele für Akzent (Regel 22). 8.1.04:
u statt engl. u möglich, 13.6.04: Aus Regel 20 falsche Bemerkung
herausgenommen, dass th bei zufälligem Zusammentreffen nicht apostrophiert
werden müsse (vgl. Regel 18)..
1) Die Schreibung ist innerhalb der
Regeln phonetisch, frei und flexibel.
Man schreibe so, wie man jetzt, der
Situation, Stimmung und dem Text angemessen, sprechen würde. Auch Jargon
und Mundarten können wiedergegeben werden. Phondeutsch gibt dadurch mehr
Ausdruck, also mehr Information als die offizielle hochsprachliche Schreibung
wieder. (Einigermaßen) fest ist nur die Umsetzung der Laute in die
vereinbarten Zeichen, wobei auch da oft noch Varianten zugelassen sind. Wenn
man sich an die phonetische Umschrift entsprechend den hier wiedergegebenen
Regeln hält, kann man nicht falsch schreiben.
2)
Großgeschrieben werden nur Eigennamen und das erste Wort im Satz.
Adjektive von Ländernamen u.ä. kann man nach Belieben klein- oder
großschreiben. Großschreibung ist auch zur Hervorhebung
zulässig.
Die Anrede Sii sollte
großgeschrieben werden, ebenso Iinen und
Iir.
3) Gleichgeschriebene
Wörter verschiedener Bedeutung, können in der Schreibweise
unterschieden werden: deer raat:
dass raad, toot:
deer tood,(an)shtat :
dii shtad, wiider:
wider (Vgl. Regel 24,
26).
Ergibt sich keine Möglichkeit einer klanggerechten bzw.
historisch-etymologischen Unterscheidung, so kann ggf. das seltenere Homonym
einen "leeren" Apostroph erhalten: meer für
mehr, mee´r
für Meer (Vgl. Regel
24).
4) Die kurzen Vokale werden a, i, o, u, ä, ö, ü geschrieben. Eine
nachfolgende Konsonantenverdopplung erübrigt sich: fal, kin, got, kurz, lärm, Köln,
dün.
5) Kurzes offenes e
wird ä: här,
wält, shnäl. (Vgl. Regel 10)
6) e dient zur Bezeichnung des
flüchtigen gemurmelten bisherigen e:
käle, käler, laufen.
7)
Die langen Vokale werden doppelt als aa, ee, ii, oo, uu,
ää, öö, üü geschrieben.
Andere
Dehnungszeichen (e, h) fallen weg und werden durch Vokalverdopplung ersetzt:
kaan, reede, fii, oor, uur, bäär,
bööse, tüür.
Lang gesprochene Diphthonge werden
nicht verdoppelt: mais, bau, hoi.
7a) Ein fallweiser Ersatz von aa
durch â, ee durch ê, ii durch î,
oo durch ô und uu durch û aus rein
typographisch gestaltenden Gründen ist diskutabel. Aber was wird dann aus
den langen Umlauten ää usw? Möglich
wäre ein nachgesetzter Akzent: kán,
kü´n.
7b) Auslautende Vokale
(außer -e) pflegen lang zu sein. Man könnte diese ohne
Verwechslungsgefahr und falsche Aussprache durch einen einzelnen Vokal
wiedergeben, etwa in Koseformen, damit sie etwas flotter wirken:
sooni (für söönchen(, buubi,
fooni (für foondoitsh.) oder auch po
für poo. Die Kürzungrn bekommen
gleichsam Eigennamencharakter. Denkbar ist es aber auch, wenn ein Wort in
thematischen Aufsätzen sehr häufig vorkommt. Man schreibe u.U. das
erste Mal noch kuu, ggf. ankündigend kuu (infolge: ku), dann aber der
Kürze halber ku. Für das mesit kurze auslautende -e gilt das alles
nicht. kafee muss kafee bleiben.
8)
Wo (z.B. handschriftlich) ii wie
ü aussieht, kann im Notfall
ij oder y für
ii geschrieben werden z.B. fijhaltunn statt fiihaltunn, kyyn statt
küün. Oder über i werden Pünktchen gemacht, über
ü aber Striche.
9) Langes (offenes) ää ist zulässig, kann aber oft durch
ee ersetzt werden, wenn an eine weniger offene
Aussprache gedacht wird: kääse oder
keese (für Käse)
10) Je nach Aussprache sind
die Übergänge zwischen e, ä und
ee fließend. Hierdurch können
individuelle oder dialektbedingte, aber auch bei ein und demselben Schreiber
bzw. Sprecher nach Stimmung, Sprach- und Stilebene unterschiedliche
Schreibweisen Verwendung finden.
Im Auslaut sollte -el, -en, -er, -ess vorgezogen werden. Bei
nachlässiger Diktion kann das e ganz
ausfallen: weerdn, flüügl oder
a statt -er
stehen:aba statt aber,
dea statt der, fliega, tia, "Bia hea !".
Bei prononzierter Aussprache ist ä
möglich: fliiger steht zwischen
fliiga und fliigär . Es eröffnen sich Skalen der
Saloppheit zwischen werdän, werden, werdn, weean
und faarän, faaren, faarn und
leerär, leerer, leera.
Der phondeutsche
Ersatz von -or- durch -ooa-, -er- durch -eea-, -ir- durch -iia-, ist möglich, aber geschrieben nicht
schöner als gesprochen (mooad für
Mord, wiia für
wir, spooat
für Sport, weeat
für Wert.
11) Diphthonge sind
ai (ersetzt ei),
au, oi (ersetzt
eu und äu),
ui und in Fremdwörtern auch
ei (Regel 28):
aiss, maiss, kaum, hoi, loiten, pfui, äweri dei.
Man hätte auch
die vertrauteren Diphthonge eu und ei wählen können, müsste dann
aber "Mei, Meis, Leich" (statt -ai-) schreiben. Die phonetische Entsprechung
ist jetzt viel besser: Man spreche zum Vergleich schnell e-u und o-i sowie e-i
und a-i hintereinander. Will man auch hierin europäische Einigung, soll
man statt Oiroopa(a) und Oiro(o) Euroopa und
Euro schreiben, gleichsam als (hier nicht in
Anführungsstriche gesetzte) Eigennamen, muss dann aber wie die meisten
übrigen Europäer e-u statt o-i sprechen.
12)
Zwei und ggf. mehr gleiche Konsonanten stehen hintereinander, wenn
Wortbestandteile mit gleichem An- und Auslaut aneinanderstoßen, nicht
aber zum Schließen einer kurzen Silbe (Regel 4:
got, nar): färraisen, späkkäfer.
Das gilt auch bei Affixen in Fremdwörtern: kom(m)issjoon und Wortzusammensetzungen. Zur leichteren
Worterkennung ist es ratsam, zwei gleiche Konsonanten an Wortfugen
stehenzulassen, auch wenn es rein phonetisch nicht notwendig wäre:
hoof(f)ässt, mit(t)raagen,
tüürriigel.
Als echte Doppelkonsonanten gibt es nur
nn (Regel 13) und
ss (Regel 14).
Stehen
zwei n in zusammengesetzten Wörtern
zufällig nebeneinander, dann sollten sie durch Apostroph getrennt werden:
an'neemen, un'nöötich, in'no(o)wazjoon.
Treffen 3 gleiche Konsonaten zusammen wie in ausssaat oder fannnäz,
dann ist die Apostrophierung überflüssig.
13) Nasales
n wird nn. Wenn ein
nachfolgendes g nicht speziell zu hören ist,
wie z.B. in der Endung -ng gemäß den
Regeln der deutschen Hochlautung, steht nn statt
ng: hofnunn,
dunngruube. Wer Hoffnunk spricht, soll auch hofnunnk schreiben. Steht nach nasaliertem
n ein k, so sollte es
geschrieben werden: dannk, blannk, tannken.
14) ss ist stimmloses (scharfes) s
(orthodeutsches ss oder ß), s ist stimmhaftes
(weiches) s: loosen, aber loosslassen. Auch das einfache scharfe
s im Auslaut wird ss
geschrieben: in das und Fass ist es der gleiche Laut. (Früher:
Das Faß ist naß, der Fluß auch,
Ruß nicht. Jetzt: Das Fass ist nass, der
Fluss auch, Ruß nicht. Phondeutsch: Dass
fass isst nass, deer fluss auch, ruuss nicht.)
15)
sh steht für sch, shp und
sht für anlautendes sp und st. Wird das
s in sp und
st nicht sch gesprochen, dann steht natürlich
ssp und sst :
isst, asspäkt, asst, ässpenlaup,
konsspirazjoon, konsstrukzjoon). Das gilt auch für
die ssp- und sst-Aussprache aus Dialektgründen.
Die Schreibung sc
statt sch böte zwar den Vorteil,
charakteristischer zu sein; so wäre kein Apostroph in
ämfannss'hale nötig und
Tauschhandel schriebe sich tauschandel (!) statt
taushhandel. Aber das Schriftbild erschiene noch
ungewöhnlicher, und die stützende Analogie zum Englischen fehlte
dann.
16) Ersatz von z durch
tss ist als phonetisch gleichwertig möglich,
doch ist tts länger und befremdlicher.
Umgekehrt lässt sich tss durch z ersetzen: wirz(h)auss statt wirtss'hauss
schreiben.
Lautgleich sind -nz und -nss; sie sollten den Herkunftswörtern entsprechend
beibehalten werden (Hanss, Franz; ganz,
ganss)
16a)Für tz
dürfte (fast) immer z
genügen.
16b) Die Endung -(t)ion wird durch -(z)joon
oder -(tss)joon wiedergegeben: nazjoon (natssjoon), shtazjoon (shtatssjoon);
-ssion durch -ssjoon:
kom(m)issjoon, passjoon, sässjoon.
17)
jh (früher
zh) ist stimmhaftes (weiches) sch
(frz. j), z.B. in Journal; gh (oder djh, früher dzh) entspricht dem engl. j in Job oder
g in Gentleman
(Regel 28): jhurnaal, garaajhe,
ghob (djhob, schlechtneudeutsch shop), ghäntlmän.
18)
th steht für englisches und neugriechisches
th und den entsprechenden spanischen Laut:
the theatre, Theodoorakiss,
Thärvantess (Ssärvantess). Von th
als stimmlos kann das stimmhafte als dh
differenziert werden.
Deutsches th (auch
altsprachlicher Herkunft) wird t:
te(e)aater, leete, te(e)o(o)lo(o)ge. Im Wort durch
Zusammentreffen zufällig entstehendes t.h wird apostrophiert: raat'hauss, braat'heerinn.
19) Den Vordergaumenlaut ch (in
ich, Blech, möchte,Bücher) vom
Hintergaumenlaut ch (in ach,
auch, noch, Tuch) zu unterscheiden, empfiehlt sich nicht: beide
hängen eindeutig vom vorausgehenden Laut ab, können dadurch auch
keine Bedeutungsunterschiede bewirken, würden das Schriftbild unnötig
fremdartig machen und, vor allem, das Lernen und das Schreiben ohne jeden
Gewinn erschweren. Eine detaillierte phonetische Deskription im Sinne der
internationalen Lautschrift ist nicht beabsichtigt. Dann müßte auch
zwischen dem k in Kind
und in Koch unterschieden werden.
Ch
darf nicht durch Apostroph getrennt werden, da c nur in ch vorkommt (Regel 21).
Es wäre kürzer, nur c statt ch zu schreiben (tuuchale statt
tuuchhale), aber doch auch wesentlich
befremdlicher und schwerer zu erkennen, zumindest im Anfang. Dann wäre
allerdings ch für das engl. ch frei, das jetzt mit tsh umshrieben werden
muss: tship,
tshiissbö(r)ge(r).
20) ph wird f. Deutsches
ph braucht deshalb nicht apostrophiert zu werden,
da seine Bestandteile immer zwei zusammentreffenden Wörtern oder
Wortbestandteilen zuzuordnen sind: filosoof,
footograafii, aphoolen.
20a) Wenn pf im Auslaut mit hörbarem p gesprochen wird, wird
es auch pf geschrieben: apfäl, topf. Anlautend kann es oft auf
f verkürzt werden:
pfeert oder feert. In Wortfugen wird
pf apostrophiert ap'faaren,
halp'fol, top'form.
21) q, v, x, y
fehlen; c kommt nur in
ch vor, fällt in sch weg (Regel 15) und wird sonst durch k
resp. z ersetzt (in Fremdwörtern, je nach
Aussprache auch ss (frz.), tsh (ital.) oder th
(span.), Anstatt qu steht kw, statt v steht
f oder w;
kss bzw. gss ersetzt
x, ü oder
i ersetzen y:ak(k)u, echoo, Ziizeroo, tshitsheroone, ssessi bonn, Thärwantess
(Ssärwantess), kwarz, faater, waase, aksse,
tüüp, hüpertroofii.
22) Es sind
keine Sonderzeichen erforderlich, die auf deutschen Tastaturen fehlen. Vom
Apostroph abgesehen, gibt es keine diakritischen Zeichen. Die Betonung
(einzelner Wörter, besonders Eigennamen), kann durch einen
einfachen Akzent (acutus, aigu) bezeichnet werden: Hooméer, salónn, kafée.
23) Drei oder mehr gleiche Buchstaben hintereinander sind zulässig:
zooo(o)loogii, seeeelefant, asss(s)imiliiren. Die
Trennung kann ggf. durch ' verdeutlicht werden, zoo'o(o)looge, see'en (see'n), auss' shpraache
(Regel 24).
24) Ein Apostroph kann die
Trennstelle markieren, besonders, wo Vokalverdoppelungen (Dehnung), Diphthonge
oder Konsonantenverbindungen vorgetäuscht werden, ggf. auch bei
Buchstabenausfall (see'n, stee'n) oder um Synonyme
zu unterscheiden.
Zusammentreffen von ie
(diieeläktrikum) oder tz (nootzait) braucht nicht
durch einen Apostroph getrennt zu werden, da ie
und tz als feste Zeichenkombinationen nicht vorkommen. Die Verbindung
pf dagegen gibt es (topf,
pflicht);hier hilft ' zu schnellerem
Erkennen (Regel 20a).
Ein "leerer" Apostroph kann
auch als diakritisches Zeichen eingesetetzt werden(Regel
3).
25) Jede hörbare Verschleifung kann entsprechend
wiedergegeben werden: haam waa nich; daa haama jlük
jehapt; inm zima issis wärma. Man sollte aber Ratespiele tunlichst
vermeiden.
26) Typische Auslautphonetisierungen sind, soweit
Hochlautung bewusst und beabsichtigt ist: -ng >
-nn (benänunn,
hofnunnssfol), -d > -t (klait), -b > -p (ap), -g > -k (taak), -ig > -ich (köönich, wichtich). Zur etymologischen
Unterscheidung können ggf. im Auslaut b, d, g
beibehalten werden: huub-huup; raad-raat; shtad-shtat
(Regel 3).
27) Fremdwörter
aus den alten Sprachen können, insbesondere was die Quantitäten
(Kürze oder Länge) der Vokale betrifft, entsprechend der
Umgangssprache oder gemäß der Herkunftssprache geschrieben werden:
i(i)djoot, fi(i)loso(o)f, fi(i)lo(o)lo(o)ge, eben
wie der betreffende Anwender sie gerade spricht. Die Quantität in der
Ursprungssprache ist oft im deutschen Sprachgebrauch unüblich.
28) Für Fremdwörter aus den neuen Sprachen eignen sich
speziell die Konsonantenverbindungen jh (früher zh) und
gh (früher
dzh) (Regel 17)
sowie der Diphthong ei: meidei, peidei, eirmeil, meilbokss, imeil, apdeit, interfeiss,
aaftersheif, oukei, änterteiner; ghob (djhob), ghänerel,
ghö(r)nal, jhurnal, jhanr(e), jhann. Th
(resp. dh; Regel 18)
kannn für engl. oder neugriech. th, span.
z und c vor
e,i gebraucht werden. U.U. kann u statt engl. u
gebraucht werden. Auch sonst erfolgt die Umschreibung möglichst
phonetisch: njuussläter, teliwishn, kam'in, ssitdaun
pliis, mai houm, bugi(i) wugi(i); biidee, eirfrannss; piza, kianti
(kiantiwain), minässtroone, grapa; flamänko, paälja, majorka;
njät, dosswidanja, shto äto, machorka. Phondeutsch eignet sich
auch für die phonetische Wiedergabe fremdsprachiger Texte!
29) Schwach hörbare Laute können eingeklammert werden:
wie engl.-e(r): tiitshe(r); frz. -(e):
jhanr(e) .
29a)
Lautanähnelungen durch improvisierte Diphthonge wie ou in houm sind auch bei
anderen Mischlauten denkbar.
30) Eigennamen werden nicht
translitteriert, wenn es auf ihre Schreibung im Original ankommt. Sie sollten
dann ggf. in Anführungsstriche gesetzt werden und die phondeutsche
Wiedergabe in eckigen Klammern folgen. Steht umgekehrt die Phonform im Text,
lasse man die Orthofassung in runden Klammern folgen. Z.B.
"Windows" [Windouss]oder
Windouss (Windows) . Spricht man aber im Textzusammenhang von
allbekannten Personen und Städten, bleibt man also gewissermaßen im
Jargon, kann man translitterieren: Gööte,
Njuutn, Woltäär. Bärliin, Dablin, Noishwaanshtain, Room, Waimar,
Shweeriin.
Auch hier herrscht Freiheit und die abwägende
Entscheidung des einzelnen. Steht man sich mit einem gut, kann man ihn
anschreiben: Liiba här Shmit !
Er weiß selbst, wie er sich in amtsoffizieller Orthographie
schreibt. Hier aber steht sein Name, wie er sich (oder vielmehr
der Anredende ihn) spricht. (Die Originalschreibung kann in runden
Klammern nachgesetzt werden, etwa, wenn man zeigen will, dass
man sie kennt. Den Originalnamen eines Angeredeten sollte man besser
nicht apostrophieren.)
Um kurz formuliern zu können, bezeichne ich die zur Zeit geltende offizielle deutsche Rechtschreibung bzw. die landesübliche Mischung aus dieser neuesten Reformschreibung und überkommener Schreibung als Orthodeutsch, kurz Ortho. Phondeutsch, kurz alsFoon, und Phontext stehen Orthodeutsch und Orthotext gegenüber. Beide sind keine verschiedenen Sprachen oder Dialekte, sondern unterschiedliche Schreibweisen der deutschen Sprache, Phondeutsch auch ihrer verschiedenen Stilebenen und Mundarten.
Die Zahlen verweisen auf die vorstehenden Regeln (s.o.)
Phondeutsche Schreibung ist rot gesetzt, orthodeutsche blau.
â oder
a statt aa usw.
7a
Akzent 22
Altsprachliche Fremdwörter 27
Apostroph 3, 12, 15,
18, 20a, 22, 24, 30
Auslaute 26
Betonung 22
c > k, z 21, 28
ch 19
Dehnungszeichen 7
dh 18, 28
diakritische Zeichen 22
Dialekt 1,15,
25
djh 17
Diphthonge 11
Doppelkonsonanten
12
Doppelvokale u.U. durch Längenzeichen ersetzen 7a
drei und vier
gleiche Buchstaben hintereinander 23
d-t-Homographe (toot- tood)3,
26
(dzh 17)
e-Schreibung (e, ee,ä) 5-7, 9,10
ee statt ää
möglich 9
Eigennamen 30 (22)
Fremdsprachen: phonetische Schreibung
28
Fremdwörter 12, 17, 18, 21, 27, 28, 29a
gh 17
Großschreibung 1
Homographe 3, 24,
26
Jargon 25
jh 17
ij als handschriftlicher Ersatz für
ii 8
kurze Vokale 5
"Kürzung"
langer Endvokale 7b
lange Vokale 7
"leerer" Apostroph 24
Mundarten 1,
15, 25
-ng > -nn 13
-nk > -nnk 13
-nn 13
-nss lautgleich nz (Hanss, Franz; ganz, ganss) 16
ou 29a
pf 20a,
24
q >kw
21
sh (shp, sht)
15
shtad - shtat u.ä. 3, 26
Sii, Iir, Iinen Großschreibung 1
Sonderzeichen
22
ss für ß,
ss14
th
18
-ssion < -ssjoon 16a
-tion >
-zjoonoder -tssjoon
16a
tss > z
(hunztaage) mit Vorsicht möglich 16
tz > z 16a, 24
v > w
21
Verschleifungen 25
Verwechslung von handschriftlichem
ii und ü 8
x > kss, gss 21
y >
ü, i 21, 8
y als handschriftlicher Ersatz
für ii 8
z > tss (mit Vorsicht)
möglich 16
(zh 17)
letzte inhaltliche Änderung dieser Seite:
1.12.2002, 20.6.2010
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Resumo en Esperanto: Iom
^serce, gage kaj proteste kontraü la nova oficiala ortografio germana mi
proponas fonetikan ortografion "Fongermana", en kiu ^ciu skribu, kiel ^si/li
^jus pronocus la skribita^jon. Fongermana ortografio sin pruvas speciale simpla
por infanoj kaj por eksterlandanoj, kiuj estas necertaj, kiel korekte
ortografii. Do eble ankäü por vi. Tiuokaze skribu simple laü la
"fongermanaj" reguloj kaj citu tiun ^ci pa^gon
http://www.pwruff,de/phonregl..htm kiel la definan fonton por ^ciu mondano
atingeblan.
Aliflanke, legante fongermanajn tekstojn vi povas pli bone
ekkoni la germanan prononcon ol el la germana ortografio. Komparu:
Jeder schreibe, wie er gerade spricht. Aber er muss dabei eine
Reihe phonetischer
Jeeder shraibe, wii eer
geraade shpricht. Aaba eer muss dabai aine Raihe fooneetisher
Vereinbarungen einhalten: sch < sh, â > aa,
oh > oo, ie(h) > ii, rr >r, tt > t ktp.
Färeinbaarunnen ainhaltn..
Tiurilate fongermana
skribado eble estas do pli ol nura gago, donante verajn avanta^gojn.