Zatire fon Teodor Hainric Fridric (1776 bis 1819), "Di
gehaimrete fon X unt fon Y", geshriben nac dem Dudenhamer:
Gipt es vol etvas unnytseres in der velt als di bucshtaben x
unt y? Zint zi nict, venictens in unzrer mutershprace, fast gants aus dem
gebrauc gekomen? Verden zi nict durc andere bucshtaben folkomen
erzetst, unt zint zi nict vare lykenbyser? Glaicvol behaupten zi noc imer
zits unt shtime in unzerem alfabet, shpraitsen zic unt macen zic mit iren
oren unt boicen zo brait, das zi iren nebenbucshtaben den raum ferengen.
Voher komt es, das man zi nict shon lengst ausgemertst hat? Antvort: Zi
zint fon hoer apkunft unt aus den eltesten familien. Kserkses, Ksenofon,
Aiaks, Ulyses* unt zo vaiter zint ire shtamfeter. In der tat, ven vir zi zo
in irem aufgeblazenen nicts betracten, zo falen uns di heren fon X unt fon Y
ain, for denen zi iedoc das foraushaben, das zi nict forgeshoben,
zondern, vi zics gebyrt, hintenangeshtelt verden, nict auf kosten irer
arbaitenden kolegen zic mesten, veder gnadengehalte noc pengsionen betsien
unt, vas nict minder tsu loben ist, zic gants shtum unt
pasif ferhalten.
Ende des tsitats fon Teodor Hainric Fridric.
Ergentsung des autors des Dudenhamer: Aine virklic ershtaunlice vaitzict des
zatirikers. Fervirklict vurde di eliminatsion der edlen heren erst 200 iare
shpeter durc P. W. Ruff in zainem Foondoitsh. Mit hilfe der tsu leptsaiten fon
Fridric im nacbarlant erfundenen mashine macte er zi ainen kopf kyrtser unt
varf zi in den orkus. Ir fermoegen vurde aingetsogen unt an di arbaiter unt
bauern K, S unt Ü ybertragen. Im Dudenhamer yberlept her Y, unt vail er
beroit, darf er zainen namen behalten. Er ferrictet nun di arbait des bauern
Ü, der in den himel kam. Ale shaltiare darf er zogar bai auffyrungen des
klasishen Gricishen teaters mitshpilen unt zaine aigenen forfaren darshtelen,
vorauf er zic bezonders froit. *: Dudenhamer-ortografi; original: Xerxes,
Xenophon, Ajax, Ulysses. |
Satiire fon Teoodoor Hainrich Friidrich (1776 biss 1819), "Dii
gehaimreete fon X unt fon Y" geshriiben in Foondoitsh:
Gipt äss wool ätwass unnüzeräss in deer
wält alss dii buchshtaaben X unt Y? Sint sii nicht,
weenichsstänss in unsrer mutärshprache, fast ganz auss deem
gebrauch gekomen? Weerden sii nicht durch andere buchshtaaben folkomen
ärsäzt, unt sint sii nicht waare lükenbüüsser?
Glaichwool behaupten sii noch imer siz unt shtime in unsärm alfabeet,
shpraizen sich unt machen sich mit iiren ooren unt boichen soo brait, dass
sii iiren neebenbuchstaaben deen raum fär'ännen. Wooheer komt
äss, dass man sii nicht shoon lännsst ausgemärzt hat?
Antwort: Sii sint fon ho'är apkunft unt auss deen ältässten
famiiljän. Kssärkssäs, Kssenofoon, Ajakss,
Ulüssäs* unt soo waiter sint iire shtamfääter. In deer
taat, wän wiir sii soo in iirem aufgeblaasenen nichtss betrachten, soo
falen unss dii hären fon X unt fon Y ain, foor deenen sii jedoch dass
foorauss haaben, dass sii nicht foorgeshooben, sondärn, wii sich's
gebüürt, hintenangestält weerden, nicht auf kossten iirer
arbaitnden koleegen sich mässten, weeder gnaadengehalte noch
pannsjoonen beziihen unt, wass nicht minder zuu looben isst, sich ganz
shtum unt passiif färhalten.
Ände däss ziitatss fon
Teoodoor Hainrich Friidrich . Ärgänzunn dess autorss dess foondoitsh:
Ich hiilt deen täksst eersst füür nicht noitraal genuuk, um alss
färglaichssmussterbaisspiil diinen zuu könen, wail Foondoitsh die
Friidrichshen Forderunnen, x apzushafen ärfült, deer Duudenhamer
aaber nicht. Doch Härn Stöckl [Stökl] isst ess geshikt
gelunnnen, sich gaisstfol und wizich auss deer afääre zuu ziin. Saine
zaichenshrift isst jaa kain doitsh, sondern foneetishe transskripzjoon, dii
konsekwänter als Foondoitsh, sich nicht zuu seer bemüüt,
geshriibenem doitsh zuu äänäln.
*Foondoitshshraibunn;
originaal:. Xerxes, Xenophon, Ajax, Ulysses. |