Berlin-Notizen

Berlin-Notizen

W



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Waisenhäuser

s. Hospitäler

Weißensee
Ehemalige nordöstliche Vortortgemeinde, die seit 1920 als Verwaltungsbezirk zu Berlin gehört. Seit 2001 mit Pankow und Prenzlauer Berg unter dem Namen Weißensee vereint. Diese Namensgebung forderte Proteste von Bewohnern der "Kultregion" Prenzlauer Berg heraus, die stärker waren als alle somstigen Umbennungwidersprüche in der Bevölkerung im Zusammenhang mit der Bezirkreform. Der Bezirksteil Weißensee (i.e.S.) umgibt den gleichnamigen See. Seinerzeit hatte er viel Industrie, aber auch Gärtnereien, Geflügelzucht und Pferdemärkte. Zu dem Grün der den See umgebenden Parkanlagen kam eine Reihe von Friedhöfen der Berliner Gemeinden hinzu, darunter den größten jüdischen Friedhof. Ortsteile sind Karow, Blankenburg, Heinersdorf und Weißensee.(Letzte Änderung 26.3.06)


Wilhelmstraße
KP (1732/1822) > Wilhelmstr. DDR Otto-Grotewohl-Str. (1964) > NW Wilhelmstr.(1993)

Erste westliche Querstraße der Straße Unter den Linden

PK, WR: Bis 1945 Paläste des Hoch- und Geldadels, preußisch-deutsche Regierungsstraße. Hier residierte Otto von Bismarck (1862 Ministerpräsident und Außenminister, 1871-90 Reichskanzler), Friedrich Ebert (1918-25 Reichspräsident), Walther Rathenau (1922 Außenminister), Konrad Adenauer (1920-33 Vorsitzender des preußischen Staatsrates).

DDR: im Süden re. hohe Wohnblocks (80er jahre), li. vorwiegend Verwaltungsbauten

NW: seit 2000 gleich hinter dem Adlon die Britische Botschaft.
(Letzte Änderung 11.4.03)


Wilmersdorf

Ehemalige Landgemeinde im Westen von Berlin im Kreis Teltow. 1293 erste Nennung als "Wilmerstorff". Das dörfliche Zentrum lag um die Wilhelmsaue als alte Dorfstr., die nördlich parallel zum Ufer des Wilmersdorfer Sees (bis in die 20er Jahre des vorigen Jahhunderts) verlief. Mitten auf der Straße lag das Spritzenhaus und östlich wie westlich davon je ein Backofen für das Rittergut und die Bauern. Die alte Dorfkirche wurde 1898 nach dem Bau der Auenkirche abgerissen. Im gleichen Jahr wurde die katholische Kirche St.Ludwig, heute auf dem Ludwigkirchpl. Die 9 Grundstücke zwischen Dorfstraße und See, die noch auf einer Karte von 1856 verzeichnet sind, wichen später einem Volkspark. Am Südende des Sees entstand eine Badeanstalt mit einem Lokal, die sich zum weit über W. hinaus bekannten "Seebad Wilmersdorf" entwickelte. Auf dem Rittergut (von Thielmann) am Ostende enstand das Ausflugslokal "Victoria-Garten" mit einem großen Saal. Im Herrenhaus (?) wohnte der Charite-Augenarzt Heinrich Schoeler (1844-1918). heute ist dieses Schoeler-Schlösschen das älteste erhaltene Haus Wilmersdorfs.
W. erhielt 1906 als Deutsch-Wilmersdorf Stadtrecht. In wenigen Jahren entwickelte es sich zu einer Großstadt mit vornehmer städtischer Bebauung an vielfach großenteils breiten Sraßen südlich des Kurfürstendammes.
1920 kam W. Verwaltungsbezirk als Bezirk zu Großberlin. Als Ortsteile umfasst er auch Halensee, Schmargendorf und Grunewald.
1999 wurde der Bezirk W. mit Charlottenburg vereinigt. Der Kurfürstendamm bildet nicht mehr die Grenze beider Bezirke, sondern ihre Mittelachse. CL
(Erstfassung 5.1.05)

Wilmersdorf u. Umgb. 1810 Diese hier noch isolierte Fläche entspricht der zuküftigen durchgehenden Gestaltung des rechten Randes der Berlin-Notizen, nutzbar für kurze Randbemerkungen (Hinweise) und schmale Bilder.

WISTA
Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof



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