Berlin-Notizen

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Varietés
- (Callenbachs Th.-Varieté Am Johannistisch 1869-80 < Callenbachs Vaudeville-Th. >Thalia-Th.
- Chamäleon Varietéin den Hackeschen Höfen
- Chez nous Travestie-Theater, Charlottenburg Marburger Str. 14
- Friedrichstadtpalast Mitte, Friedrichstr.107
- (Gebirgshallen Unter den Linden 14 (jetzt 51--53) ~1901
- (Gebr. Richters Varieté-Th. (ab 1887) (als Casino-Th. bis 1933, spielte Possen
- (Kaufmanns Varieté (~ 1880)
- (Neue Skala nach 1945
Skala
- (Wintergarten Friedrichstr. SW des heutigen Bhf. Friedrichstr. befand sich ein aus wenigen Bäumen bestehender "Promenaden-Park" hinter dem Zirkus Renz, mit hinzugekommener Gastronomie als "Stadtpark" (Sommergarten mit Musik, Weißbier, Familienbetrieb: VJW8), so noch Anfang der 70er Jahre. Das Bild änderte sich durch Gründerzeit u. Stadtbahnbau.. Der Bauunternehmer Hermann Geber kaufte mehrere Grundstücke zwischen Dorotheen- u. Georgenstr., errichtete einen "Lichtpark" u. einen Saalbau mit dem Thalia-Theater (Direktor Eduard Lortzing), das von 1876 bis 1877 bestand. Gastspiel Joahann Strauß). 1877 im Besitz von Hintze, Direktor der Eisenbahn-Hotel-Gesellschaft, der dort alte Häuser abreißen ließ und am 16.10.1880 das Central-Hotel eröffnete, dort war ein als Wintergarten bezeichnetes 2300 qm großes Palmenhaus Vorläufer des Varietés: 1884 wurde an der Südseite ein Podium für Konzerte, Liedvorträge, gelegentliche Tänze errichtet, Stühle aufgestellt, Erfrischungen gereicht. !888 mauserte sich daraus das Varieté mit Anfangsschwierigkeiten. 1888 wurden die Gaslampen durch elektrische Bogenlampen ersetzt(erst 1928 erneuert), 1890 als Sternenhimmel angeordnet, wodurch die Eisenkonstruktion des Glasdachs und das Schutzgitter darunter verdeckt wurde. Am 1.11.1895 erste Filmaufführung durch Max Emil Skladanowsky mit ihrem "Bioscop" auf einer Seitenbühne ("Kleine Bühne" VJW8). 1926/28 Umbau, Dachkonstruktion und Sternenhimmel erneuert, Bühnenöffnung 26*4m, 400qm Bühnenfläche, breiteres Foyer, Fassade renoviert.

Lit.:
- 40 Jahre Wintergarten. Festschrift . Berlin: Eigenbrödler Verlag 1928 (= VJW)
- 50 Jahre Wintergarten. Festschrift des Wintergartens. Berlin 1938
(Letzte Änderung 14.10.03)


Verein für die Geschichte Berlins
1865 gegründet, vermittelt und erforscht die Geschichte Berlins. Er veranstaltet zahlreiche Vorträge, Diskussionen, Exkursionen und Führungen. Die Mitglieder erhalten kostenlos ein Jahrbuch und vierteljährlich Mitteilungen. In unregelmäßigen Abständen erscheinen Monographien in der Reihe der "Schriften" des Vereins. Die Vereinsbibliothek im Neuen Marstall umfasst 17.000 Bänden. Die Zahl der Mitglieder liegt bei 800. Der Mindestbeitrag beträgt jährlich 40 € für Einzelpersonen, für Familien 60 € und für Studierende bis zum 28. Lebensjahr 25 €. Näheres über den Verein und seine Geschichte, Aktuelles und einen Veranstaltungskalender sowie Rezensionen von Publikationen zur Geschichte Berlins und zahlreiche die Stadt betreffende Aufsätze von kompetenten Autoren finden Sie auf seiner Website. Anlässlich des 140jährigen Bestehens des Vereins wurde die Internetrepräsentanz neu gestaltet. Sie hat dabei an Aufgeräumtheit und Übersichtlichkeit gewonnen, wirkt im ersten Eindruck vielleicht Seite für Seite gleichartig nüchtern und nicht mehr buntschillernd und portalartig überladen. Die Materialfülle ist aber bewahrt und wird durch das Menü erschlossen.
Die Mitgliedschaft ist jedem an Berlin Interessenten zu empfehlen. Die zahlreichen Leistungen rechtfertigen die Beitragskosten bei weitem.
(Letzte Änderung 27.1.05)


Verkehr
Zu unterscheiden ist der innerstädtische Verkehr (Stadtverkehr) und der Verkehr, der die Stadt verläßt und sie mit dem Umland und allen Regionen der Erde verbindet. Spricht man hier vom Fernverkehr, dann könnte Nahverkehr als Synonym für Stadtverkehr gebraucht werden. Zweckmäßiger ist es aber, Nahverkehr auf den Verbindung mit der näheren Umgebung der Stadt, dem nicht scharf zu definierenden Umland zu beziehen. Sein nächster Teil ist der Vorortverkehr, der sich durch die Reichweite der über das Stadtgebiet hinausreichenden Linien des Stadtverkehrs definieren ließe. So enden die meisten S-Bahn-Linien, die die Ringbahn nach außen überschreiten, und damit die Elektrifizierung, im Umland (Potsdam, Strausberg, Bernau, Teltow usw.) Das Gebiet fällt etwa mit dem klassischen Einzugbereich der in Berlin arbeitenden Bewohner Brandenburgs (Nahpendler) und der Lage der meisten Wochenendgrundstücke der Berliner zusammen. (Durch bessere Verkehrsanbindung, in erster Linie den fast alle Bürger umfassenden privaten Kraftverkehr, verkehren sowohl Pendler wie Erholungunssuchende in neuerer Zeit weit darüber hinaus. Für die Bewohner Westberlins ist der tägliche oder wöchentliche Wechsel zwischen Stadt und Umland zum allergrößten Teil erst wieder seit 1989 möglich.)
Dem Personenverkehr im Stadt- und Vorortverkehr dienen private Kraftfahrzeuge, Omnibusse, Straßenbahnen, die S-Bahn (auch der Regionalverkehr ist innerhalb der Stadt zu verwenden), die U-Bahn (unterirdisch, ebenerdig und als Hochbahn) und (die wenigen) Fähren (meist lediglich zum Übersetzen an das andere Ufer). Einen innerstädtischen Flugverkehr gibt es nur für Rundflüge, bei dem Start und Landung auf dem gleichen Flugplatz bzw. Gewässer erfolgen. Das Vorhandensein von Stadt- und U-Bahn nebeneinander bereichert das Verkehrsangebot stärker als in den meisten anderen Städten. Dem Fernverkehr (und regionalen Nahverkehr) dienen ebenfallst die genannten Vekehrsmittel mit Ausnahme der Straßenbahn. Hinzu kommen Regional- und Fernzüge, sowie der Flugverkehr. Dagegen dienen Binnenschiffe, die die Stadt verlassen, so gut wie ausschließlich der Erholung und dem Vergnügen.
(Letzte Änderung 27.8.05)



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