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Spree Vor der Regulierung kam es zu weit
ausgedehnten Überschwemmungen, besonders ...1807, 1830, 1850,1855 und in
heißen und trockenen Sommeren niedrigemWasserstand.1890 waren dies
Unbilden behoben durch die Schleuse und Stauanlagen am Mühlendamm, die
Anlage von Unflut- u. anderen Kanälen, Vertiefung und Begradigung bs. der
Unterspree und zusätzliche Wehre.
Reihenfolge der Brücken (Hauptarm)
Die Brücken, deren Namen in grauer Schrift hinter einer
Klammer angegeben ist, existieren nicht
mehr. Fußgängerbrücken sind in kleinerer Schrift
aufgeführt. Die Namen von Bahnbrücken sind kursiv
gehalten, Die Stadtgrenze verläuft mitten
durch den Dämeritzsee
Triglawbr. (Hessenwinkel)
Salvador-Allende-Br.
Dammbr. (Köpenick)
Katzengraben-Br.
Wilhelm-Spindler-Brücke seit
2003, gleich vor der Bahnbrücke
Bahnbrücke
zwischen Schönefeld und Karlshorst (im 2.Wkrg. im Zuge des
Güteraußenrings gebaut) Kaiserstegzw. Hasselwerder Str. u.
Laufener Str., schmale hohe Fußgängerbrücke, wurde im Volksmund
daher "Schwindsuchtbr." genannt. Sehr hohes schmiedeeisernes Gitter. Von der
AEG 1887/98 als kürzere Verbindung für die Arbeiter zum Bhf. gebaut,
April 1945 gesprengt, um den Vormarsch der Roten Armee aufzuhalten (!). Neubau
unter altem Namen, aber in moderner Bauform im Oktober 2007 vollendet. Ca. 140
m lang, 5 m breit, hoch überragt nicht mehr von einem schmalbrüstigen
Gitter, höchstens als andeutendes Zitat auf die Höhendimension von
einem A-förmigen Pylonpfeiler.
Treskow-Br.
(Schöneweide) 1935, April1945, 1950 wieder aufgebaut, PR: vorher
Notbrücke für Fußgänger mit steilen Treppen auf
Stegniveau. PR: 2000/2001 ohne Sperrung langwierige Fahrbahnerneuerung.
Stubenrauchbr. erste Brücke in Schöneweide, 1891 aus
Holz, nachdem 1889 die Grundrentengesellschaft den Wilhelminenhof erworben
hatte, (1884 - 89 Kettenfähre). 1908 Eisen und Benennung nach v.
Stubenrauch, Landrat d. Kr. Teltow
Elsenbr. (Alt-Treptow)
Oberbaumbr.
Schillingbr.
BR134 1840 gebaut, Brückenzoll 6 Pfg.
pro Fußgänger, 2 Sgr. pro Fahrzeug. 980m von der Jannowitzbr. 1370m
von der Oberbaumbr. entfernt.
Michaelkirchbr. li. dazwischen das
Heizkraftwerk Mitte
Jannowitzbr.
(Waisen(haus)br. < Blocksbr.(Anfang 18.Jh.) im Zuge der Littenstr.
Ursprünglich alte hölzerne Jochbrücke, 70° schräg zum
Fluss (PR die Waisenstr. läuft westlich der Littenstr.), mit 5
Klappenpaaren als Durchlass für Schiffe. Breite 6,9m, Straßenbreite
nur 4,3m. Zugang zum 1697-1701 errichteten Waisenhaus, 1892-94 steinerne
Gewölbebr. aus Ziegelmauerwerk mit Natursteinverblendung, jetzt
rechtwinklig zur Spree (Breite 20,4m, Fahrbahn 12 m, Gehsteig 2 * 4,2m.) Eine
Klappöffnung erübrigte sich, da durch die Spreeregulierung der
Hochwasserstand um 1,7m gesenkt worden war. ¢1954 nach Wiederherstellung
der Jannowitzbr., war nach dem Neubau der Mühlendammschleuse zur
Gewährleistung der Zufahrt nötig. BR 40,88,98,134, 137, 138; TT27
Re.vor der Brücke eins der ältesten von Pochhammer eingerichteten
Flussbäder.
Mühlendammbr. älteste Br.
Rathausbr. < Kurfürstenbr. < Lange Br. < Neue Br.
(zweitälteste Brücke)
Liebknechtbr. am Dom. Dort war
seit Ende 17.Jh. die Burgbr.als hölzerne Fußgängerbr. der
vierte Spreeübergang. Bei ihrem Einsturz 1709 ertranken 40 Menschen, die
sich anlässlich eines Feuerwerks dort drängten. Die spätere
Kavaliersbrücke wurde 1771 wegen Baufälligkeit abgebrochen und erst
1832 etwas zum Dom verschoben, 4 m breit, von einer Aktiengesellschaft neu
gebaut. 40 Jahre lang war sie eine "Sechserbrücke", d.h. es wurde
Brückenzoll erhoben. 1845 musste sie zur Hälfte durch eine zur Seite
abbiegende einfache hölzerne Jochbrücke ersetzt werden, um Platz
für die neuen Domfundamente zu schaffen. 1885 wurde sie ganz abgerissen
und durch die 1887 noch unfertig eröffnete Kaiser-Wilhelm-Brücke,
eine Straßenbrücke, ersetzt. im Mai 1939 wurde mit dem Abbruch
begonnen, der bis 1945 steckenblieb und den Schiffsverkehr stark behinderte.
1945 wurden die verbliebene Gewölbe gesprengt, später von der
Sowjetarmee flußaufwärts eine Behelfsbrücke für
Fußgänger und Vesorgungsleitungen errichtet. !949 - 1950 wurde die
neue Liebknechtbrücke erbaut. Friedrichsbr. zw. Bodestr. u.
Burgstr.
Bahnbr. zw. Bhf. Hackescher Markt und Bhf. Friedrichstr.
Monbijoubr. Br. Tucholskystr.
Weidendammer Br.
Bahnbr. am Bhf. Friedrichstr.
(Schlütersteg 1890 - 1945 eiserne
Fußgängerbrücke, BR90,42,43, P,
SB
Marschallbr. benannt nach Blücher. 1830 im
Bau als Verbindung zur neuentehenden Friedrich-Wilhelm-Stadt
Fußsteg zwischen Pau-Löbe-Haus (mit
Büros für Bundestagsabgeorndte) und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
(u.a. mit der Bibliothek des Bundestags)
Kronprinzenbr.
Reinhardtstr. zum Reichtagsufer (Haus der Bundespressekonferenz), elegant,
Entwurf von Santiago Calatrava
Moltkebr.
Fußsteg ("Kanzlerlaufsteg" u.a. zum
wettergünstigeren Hubschrauberlandeplatz am re. Ufer)
Lutherbr.
S-Bahnbr.
Gerickesteg
Moabiter Br.
Lessingbr.
Hansabr.
Wullenwebersteg
Fußgängerbr.
Gotzkowskybr. 1911
Röntgenbr.
Siemenssteg
Caprivibr.
Schlossbr. am Schlossgarten Charlottenburg
Bahnbr.
zwischen Bhf.
Schlossbr. Bahnbr.westlich des Bhf. Jungfernheide
Rudolf-Wissell-Br.
Rohrdammbr.
Charlottenbr.
Mündung in die
Havel (Spandau) (Letzte Änderung
30.10.03)
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