Berlin-Notizen

Sp



zum Menü (Alphabet)


Spandau
.... Festung bis 1903. Ab 1908 wurden die Wälle abgetragen und die Tore abgebrochen, 1910-13 entstand auf dem Gelände der ehemaligen Potsdamer-Tor-Bastion das Rathaus mit 79.6 m hohem Kuppelturm.
(letzte Änderung 16.5.2003)


Sperlingsgasse
bis 8.9.1931 Spreegasse, zu Wilhelm Raabes 100. Geburtstag umbenannt


Spitäler
- Spital zum Heiligen Geist, Spandauer Str.. Es stand an der Nördlichen Stadtmauer der Berliner Neustadt, auf der seit 1882 die Eisenbahntrasse verläuft, 1272 erstmals erwähnt, 1825 bis auf die Heilig-Geist-Kapelle abgerissen.
(letze Änderung 13.1.05)


+++++++ in Arbeit ........

Spree
Vor der Regulierung kam es zu weit ausgedehnten Überschwemmungen, besonders ...1807, 1830, 1850,1855 und in heißen und trockenen Sommeren niedrigemWasserstand.1890 waren dies Unbilden behoben durch die Schleuse und Stauanlagen am Mühlendamm, die Anlage von Unflut- u. anderen Kanälen, Vertiefung und Begradigung bs. der Unterspree und zusätzliche Wehre.

Reihenfolge der Brücken (Hauptarm)
Die Brücken, deren Namen in grauer Schrift hinter einer Klammer angegeben ist, existieren nicht mehr.
Fußgängerbrücken sind in kleinerer Schrift aufgeführt. Die Namen von Bahnbrücken sind kursiv gehalten,

Die Stadtgrenze verläuft mitten durch den Dämeritzsee

Triglawbr. (Hessenwinkel)

Salvador-Allende-Br.

Dammbr. (Köpenick)

Katzengraben-Br.

Wilhelm-Spindler-Brücke seit 2003, gleich vor der Bahnbrücke

Bahnbrücke zwischen Schönefeld und Karlshorst (im 2.Wkrg. im Zuge des Güteraußenrings gebaut)
Kaiserstegzw. Hasselwerder Str. u. Laufener Str., schmale hohe Fußgängerbrücke, wurde im Volksmund daher "Schwindsuchtbr." genannt. Sehr hohes schmiedeeisernes Gitter. Von der AEG 1887/98 als kürzere Verbindung für die Arbeiter zum Bhf. gebaut, April 1945 gesprengt, um den Vormarsch der Roten Armee aufzuhalten (!). Neubau unter altem Namen, aber in moderner Bauform im Oktober 2007 vollendet. Ca. 140 m lang, 5 m breit, hoch überragt nicht mehr von einem schmalbrüstigen Gitter, höchstens als andeutendes Zitat auf die Höhendimension von einem A-förmigen Pylonpfeiler.

Treskow-Br. (Schöneweide) 1935, April1945, 1950 wieder aufgebaut, PR: vorher Notbrücke für Fußgänger mit steilen Treppen auf Stegniveau. PR: 2000/2001 ohne Sperrung langwierige Fahrbahnerneuerung.

Stubenrauchbr. erste Brücke in Schöneweide, 1891 aus Holz, nachdem 1889 die Grundrentengesellschaft den Wilhelminenhof erworben hatte, (1884 - 89 Kettenfähre). 1908 Eisen und Benennung nach v. Stubenrauch, Landrat d. Kr. Teltow

Elsenbr. (Alt-Treptow)

Oberbaumbr.

Schillingbr. BR134 1840 gebaut, Brückenzoll 6 Pfg. pro Fußgänger, 2 Sgr. pro Fahrzeug. 980m von der Jannowitzbr. 1370m von der Oberbaumbr. entfernt.

Michaelkirchbr. li. dazwischen das Heizkraftwerk Mitte

Jannowitzbr.

(Waisen(haus)br. < Blocksbr.(Anfang 18.Jh.) im Zuge der Littenstr. Ursprünglich alte hölzerne Jochbrücke, 70° schräg zum Fluss (PR die Waisenstr. läuft westlich der Littenstr.), mit 5 Klappenpaaren als Durchlass für Schiffe. Breite 6,9m, Straßenbreite nur 4,3m. Zugang zum 1697-1701 errichteten Waisenhaus, 1892-94 steinerne Gewölbebr. aus Ziegelmauerwerk mit Natursteinverblendung, jetzt rechtwinklig zur Spree (Breite 20,4m, Fahrbahn 12 m, Gehsteig 2 * 4,2m.) Eine Klappöffnung erübrigte sich, da durch die Spreeregulierung der Hochwasserstand um 1,7m gesenkt worden war. ¢1954 nach Wiederherstellung der Jannowitzbr., war nach dem Neubau der Mühlendammschleuse zur Gewährleistung der Zufahrt nötig. BR 40,88,98,134, 137, 138; TT27
Re.vor der Brücke eins der ältesten von Pochhammer eingerichteten Flussbäder.


Mühlendammbr. älteste Br.

Rathausbr. < Kurfürstenbr. < Lange Br. < Neue Br. (zweitälteste Brücke)

Liebknechtbr. am Dom. Dort war seit Ende 17.Jh. die Burgbr.als hölzerne Fußgängerbr. der vierte Spreeübergang. Bei ihrem Einsturz 1709 ertranken 40 Menschen, die sich anlässlich eines Feuerwerks dort drängten. Die spätere Kavaliersbrücke wurde 1771 wegen Baufälligkeit abgebrochen und erst 1832 etwas zum Dom verschoben, 4 m breit, von einer Aktiengesellschaft neu gebaut. 40 Jahre lang war sie eine "Sechserbrücke", d.h. es wurde Brückenzoll erhoben. 1845 musste sie zur Hälfte durch eine zur Seite abbiegende einfache hölzerne Jochbrücke ersetzt werden, um Platz für die neuen Domfundamente zu schaffen. 1885 wurde sie ganz abgerissen und durch die 1887 noch unfertig eröffnete Kaiser-Wilhelm-Brücke, eine Straßenbrücke, ersetzt. im Mai 1939 wurde mit dem Abbruch begonnen, der bis 1945 steckenblieb und den Schiffsverkehr stark behinderte. 1945 wurden die verbliebene Gewölbe gesprengt, später von der Sowjetarmee flußaufwärts eine Behelfsbrücke für Fußgänger und Vesorgungsleitungen errichtet. !949 - 1950 wurde die neue Liebknechtbrücke erbaut.
Friedrichsbr. zw. Bodestr. u. Burgstr.

Bahnbr. zw. Bhf. Hackescher Markt und Bhf. Friedrichstr.

Monbijoubr. Br. Tucholskystr.

Weidendammer Br. Bahnbr. am Bhf. Friedrichstr.

(Schlütersteg 1890 - 1945 eiserne Fußgängerbrücke, BR90,42,43, P, SB

Marschallbr. benannt nach Blücher. 1830 im Bau als Verbindung zur neuentehenden Friedrich-Wilhelm-Stadt

Fußsteg zwischen Pau-Löbe-Haus (mit Büros für Bundestagsabgeorndte) und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (u.a. mit der Bibliothek des Bundestags)


Kronprinzenbr. Reinhardtstr. zum Reichtagsufer (Haus der Bundespressekonferenz), elegant, Entwurf von Santiago Calatrava

Moltkebr.

Fußsteg ("Kanzlerlaufsteg" u.a. zum wettergünstigeren Hubschrauberlandeplatz am re. Ufer)

Lutherbr.

S-Bahnbr.

Gerickesteg

Moabiter Br.

Lessingbr.

Hansabr.

Wullenwebersteg Fußgängerbr.

Gotzkowskybr. 1911

Röntgenbr.

Siemenssteg

Caprivibr.

Schlossbr. am Schlossgarten Charlottenburg

Bahnbr. zwischen Bhf.

Schlossbr. Bahnbr.westlich des Bhf. Jungfernheide

Rudolf-Wissell-Br.

Rohrdammbr.

Charlottenbr.

Mündung in die Havel (Spandau)
(Letzte Änderung 30.10.03)


+++++ zum Menü (Alphabet)

Spreekanal
(Schleusenkanal, Kupfergraben, östlicher TeiL: Schleusengraben) südwestlich der Spreeinsel, parallel zum entsprechenden Spreeabschnitt, der bis zum Bau der (Spree-)Schleuse 1893 im Unterschied zum Spreekanal nicht befahrbar war. Er ist im Gegensatz dazu heute gesperrt: keine Durchfahrt an seinem Teil der Monbijoubrücke. ( an dieser Stelle befindet sich gegenwärtig keine Brücke.
Reihenfolge der Brücken
Inselbr.

Br. zwischen Rossstr. u. Fischerinsel

Grünstraßenbr. 1699 hölzerne Klappbrücke: 2 Klappen mit mittlerer Durchfahrt, 1905

Gertraudenbr.

kl.Steg ?

Jungfernbr. 1798, zur Zeit älteste Brücke Berlins, zwischen Friedrichsgracht und Unterwasserstraße.

Schleusenbr. westl. des Schlosses enstand aus Bedürfnissen der Hofhaltung (im 15.JH.?) eine neue Brücke BR22.

Schlossbr. < Hundebrücke (wo sich die kurfürstliche Jagdgesellschaft mit der Meute sammelte, um zu jagen), nach 1442 im Zusammenhang mit dem Schlossbau (BR22), 1573 nach Aufschüttung des Geländes nördlich des Berliner Schlosses als Holzbrücke angelegt als direkte und dem Hof vorbehaltene Verbindung vom Schloss zum Tiergarten und nach Lietzow (> Charlottenburg). Neubau durch Schinkel am 18(?).11.1823 eingeweiht. Am Tage danach kamen anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen FW (IV) mit Prinzessin Elisaabeth v. Bayern auf der sie noch vertretenden hölzernen Nebenbrücke im Gedränge und durch Ertrinken 21 Personen zu Tode (KPA III 231-237; §VW17). 1847 acht Marmorgruppen nach Plänen Schinkels TT62, im 2.Wkrg. magaziniert (W-Bln.), Neuaufstellung 1983/84 DDR umbenannt in Marx-Engels-Brücke. Am 19.11.1823, als die mit
Ähnlich
Eiserne Br.


Pergamonsteg

Eisenbahnbr.


Monbijoubr.
(Letzte Änderung 19.12.07)


<

zum Menü
zum Menü