Berlin-Notizen

Sa, Sch



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Schlösser
Bild: 9 Objekte auf der Berlin-Karte

Bellevue,Schloss: Haus und Park sind als Sitz des Bundespräsidenten nicht öffentlich zugänglich, z.Zt. in Rekonstruktion.
- Biesdorf, "Schloss", Turmvilla, seit 1887 von Werner und Wilhelm von Siemens genutzt, im 2.Wkrg. teilweise zerstört, samt dem fehlenden Obergeschoss in Rekonstruktion.
- Britz, "Schloss", 1706 für Hofmarschall Sigismund von Erlach als Herren- und Gutshaus errichtet, seit 1971 unter Denkmalschutz.
- Charlottenburg, Schloss, im 17./18. Jh. errichtet, der Kernbau zwischen 1695 und 1699, Chinesische Galerie von 1710, hieß bis 1705 Lietzenburger Schloss, Umbenennung zu Ehren der 1705 verstorbenen Königin Sophie Charlotte, Gemahlin des Königs Friedrich I. Seit Jahrzehnten Museumsschloss.
- Friedrichsfelde, Schloss, 1684/85 errichtet, steht auf dem Gelände des Tierparks Berlin, gehört der Stiftung Stadtmuseum.
- Glienicke, Jagdschloss, Seitenflügel von 1889 durch Brand am 31.3.2003 zertört, wird wieder aufgebaut und das ganze Schloss generalüberholt.
- Grunewald, Jagdschloss, 1542 erbaut, seit 1932 Museum.
- Glienicke, Schloss, 1824 von Prinz Carl v. Preußen nach Entwürfen Schinkels errichtet (Schloss, Casino, Große und Kleine Neugierde). Die Wiesengründe von Lenné angelegt.
- Köpenick, Schloss, 1677 - 1690 als Wohnsitz des Kronprinzen Friedrichs erbaut, bedeutendstes Barockschloss Brandenburgs. Kunstgewerbemuseum seit Mai 2004 wiedereröffnet.
- Niederschönhausen, ehemals Wohnsitz von Elisabeth, Gemahlin von König Fr. II.
- Pfaueninsel, Schösschen auf der >>
- Schönhausen, Schloss, in Pankow, 166 durch die Gräfin Dohna errichteter Familiensitz,
- Stadtschloss
- Tegel, Schloss, Herrensitz, als letzter noch im Besitz der Nachkommen früher Eigentümer. Seit 1766 im Besitz der familie von Humboldt. Alexander und Wilhelm von Humboldt verbrachten dort ihre Kindheit, Wilhelm ließ das Anwesen 1820-24 nach Plänen Schinkels klassizistisch umgestalten. Schloss und Park geschlossen.

(letzte Änderung am 20.6.05)


Schmargendorf
Ehemalige westliche Vorortgemeinde, seit 1920 zu Groß-Berlin gehörig (Bezirk Wilmersdorf). Wohngemeinde, z.T. mit Villen.
(Aufgenommen 2.5.05)


Schöneberg
Ehemalige Stadt im SW Berlins., seit 1920 zu Groß-Berlin gehörig, Sitz des gleichnamigen Bezirks, jetzt zum Bezirk Tempelhof-Schöneberg.
(Aufgenommen 2.5.05)


Schöneweide
Die Schöne Weide (am Südufer !) ist 1598 in einer Reisebeschreibung des Kurfürsten erwähnt. 1687 findet sich die Flurbezeichnung "Bey der schönen Weyde". Sch. wird durch die Spree in Oberschöneweide (nördlich) und Niederschöneweide (südlich) geteilt. Oberschöneweide gehörte bis 1938 zum Bezirk Treptow, dann zu Köpenick (im Tausch gegen Bohnsdorf), Niederschöneweide blieb im Bezirk Treptow. Durch den Zusammenschluss beider Bezirke im Jahr 2000 gehören beide Teile zum Bezirk Treptow-Köpenick.
Niederschöneweide
Eine kleine Ansiedlung am Südufer ist schon auf alten (?) Karten unter dem Namen Theer Ofen (bey der Schönen Weyde) verzeichnet. Nach dem Siebenjährigen Krieg bestanden in der Ausdehnung von einer halben Meile 7 Ansiedlungen als "Etbalissements bei Köpenick". Sie hatten um 1800 42 Bewohner. Dort gab es auch das Forsthaus Kanne und das Gasthaus "Neuer Krug" (seit ca. 1770). Das Flüsschen Kanne mündete hier in die Spree, bis ihm nach 1906 der Teltowkanal das Wasser abgrub. Der Aufschwung setzte infolge der Industrialisierung später als am anderen Ufer ein. Die Ausflugslokale, die seit der Mitte des 19.Jh. in Fortsetzung der Treptower Lokale an der Spree entstanden waren, mussten weichen. Als erste Fabrik ließ sich die Kattundruckerei Wolff beriets 1834 hier nieder, 1869 folgte die englische Shoddy- und Wollwarenfabrik John Blackburn und 1871 die "Chemische Fabrik Kanne". Das Gros rückte nach, als Grund und Boden in der Innenstadt teuer wurde und die Spree wie die Görlitzer Bahn nach 1866 gute Transportmöglichkeiten bot. Der Haltepunkt "Neuer Krug - Johannisthal" besteht seit 1874 und wurde 1880-82 zum Bahnhof "Niederschöneweide -Johannisthal" ausgebaut. Zwischen Fluss und Bahn war der Ort eingeklemmt und höchstens 700 m breit. Eine Trennung beider Orte erfolgte im Interesse der angesiedelten Industrie, aber auch gleichsam zwangsläufig dadurch, dass das Nordufer zum Kreis Barnim, das Südufer zum Kreis Teltow gehörte. Die offizielle Bezeichnung Niederschöneweide findet sich seit 1871. !878 wurde die strittige Angelegenheit kommunalpolitisch geordnet.
Ein 1888 errichtetes Gebäude, das als Gemeindeamt und Schule der Landgemeinde diente, steht gegenüber dem Bahnhof (heute Bürgeramt) des Bezirks Treptow-Köpenick. 1899 entstand in der Hasselwerderstraße der erste Schulneubau. .....
Am 23.10.2003 wurde am Bahnhof ein großes Einkaufszentrum mit einer hohen gläsernen Vorhalle und einem Parkhaus mit 750 Stellplätzen eröffnet.

Oberschöneweide
Rechts der Spree bis zur Wuhlheide reichend, hatte bis 1990 starke Industrie, liegt seit der Wende danieder.
(letzte Änderung am 2.5.05)


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