Berlin-Notizen

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Landesvertretungen
Wie zuvor in Bonn sind die Bundesländer in der Bundeshauptstadt Berlin institutionell und architektonisch vertreten (ab 1998). Unter ihnen befindet sich auch Berlin selbst. Die Landesvetretungen dienen als Residenzen, wenn sich die jeweiligen Ministerpräsidenten in Berln aufhalten, und zu repräsentativen Zwecken. Ein Teil nutzt umgebaute alte Gebäude, die anderen Zwecken gedient haben. Andere Länder haben architektonisch interessante Neubauten, davon 7 an der Straße "In den Ministergärten", errichtet, die oft in Stil, Detail und Material Bezug auf das jeweilige Land nehmen.
Baden-Württemberg: Neubau, Tiergartenstr. 15, (seit 2000)
Bayern: in einem ehemaligen Haus des A.Schaafhausenschen Bankvereins in der Behrenstr. 21-22
Berlin: seit 2000 im ehemaligen Direktorenwohnhaus der Charité Wilhelmstr. 67
Brandenburg: Neubau, In den Ministergärten
Bremen:...
Hamburg: im 1892-93 erbauten Club von Berlin, der 1947 - 1991 als Club der Kulturschaffenden "Johannes R. Becher" diente, in der Jägerstr. 2-3 und Mauerstr.24
Hessen: Neubau, In den Ministergärten
Mecklenburg-Vorpommern: Neubau, In den Ministergärten
Niedersachsen: Neubau, In den Ministergärten 10 (seit 2001)
Rheinland-Pfalz: Neubau, In den Ministergärten 6 (seit 2000)
Saarland: Neubau, In den Ministergärten 4 (seit 2001)
Sachsen: ....
Sachsen-Anhalt: ...
Schleswig-Holstein: Neubau, In den Ministergärten 8 (seit 2001)
Thüringen:
(Letzte Änderung 6.10.04)


Lankwitz
Aus dem 1239 erstmals urkundlich erwähnten Dorf Lankwitz und neueren, meist mit Landhäusern bebauten Ortsteilen hervorgegangener südwestlicher Vorort, der seit 1920 zum Verwaltungsbezirk Steglitz gehört, mit spätromanischer Dorfkirche.
(Letzte Änderung 23.11.03)


Leipziger Platz
bildet(e) mit dem Potsdamer Platz den typischen Doppelplatz beiderseits eines Stadttores, hier des Potsdamer Tores, und entstand bei der Stadterweiterung unter FW I 1730-43 in Form eines regelmäßigen Achtecks, und daher als Octogon bezeichnet. Die Umbenennung erfolgte nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813., am Potsdamer Tor zwischen dem Potsdamer Tor und der Leipziger Str..
ZC428(1838): "Zu beiden Seiten ... sind seit einigen Jahren grüne Rasenplätze mit duftenden Sträuchern besetzt und mit geschmachvollen eisernen Gittern umschlossen, die dem ganzen ein sehr freundliches Ansehen geben, An den acht Ecken befinden sich wertvolle Gruppen aus Sandstein, Karyatiden oder Laternenhalter, welche früher auf dem Geländer der nun verschwundenen Opernbrücke standen."
1890: SCHW143
1896-1937 wurde, schließlich 330m lang, an der Nordostseite das Warenhaus Wertheim erbaut; im 2.Wkrg. zerstört.
(Letzte Änderung 25.84.03)


Leipziger Straße
Kaiserliches PostmuseumOst-West-Achse der Friedrichstadt zwischen Leipziger Pl. im W und Spittelmarkt (im O). Früher die Berliner Hauptgeschäftsstraße. Die N-Seite nahm, an den Leipziger Platz anschließend, das Warenhaus von Wertheim ein. Ihm gegenüber liegt das ehemalige Preußische Herrenhaus (1904) an Stelle der früheren Preußischen Porzellanmanufaktur, jetzt Sitz des Bundesrats. Ecke Wilhelmstr. folgt auf der S-Seite der der große Komplex des Bundesministerium für Finanzen, das ehemalige Reichsluftfahrtministerium (1936), an der Ecke Mauerstr. das Kaiserliche Reichspostamt (1897). In dem im 2.Wkrg. stark beschädigten Gebäude war seit 1972 das Postmuseum untergebracht. Es wurde unter Einbeziehung des Westberliner Postmuseums (seit 1966 im Obergeschoss der Urania Kleiststr.13) zum Museum für Post und Kommunikatin ausgebaut . (Die Gegenüberstellung der Briefmarken von 1900 und 2003 zeigen nicht nur die baulichen Veränderungen, sondern vor allem den Wandel postalgraphischer Darstellungsweise). Zu DDR-Zeiten wurden die meisten im 2.Wkrg. stark beschädigten Häuser ersetzt durch uniforme Wohnhäuser in Querreihen südlich der Str. mit Geschäften. 1980 stellte man eine Kopie der südlichen Spittelkolonade mit einigen Originalteilen auf..
(Letzte Änderung 22.4.03)


Museum für Post und Kommunikation













Lichtenberg
Als Dorf seit 1391 im Besitz der Stadt Berlin, wurde 1909 Stadt und 1912 mit der Nachbargemeinde Boxhagen-Rummelsburg vereinigt und gehörte seit 1920 als Verwaltungsbezirk zu Großberlin (jetzt zum Bezirk Lichtenberg-Hohenschönhausen).
(Letzte Änderung 2.5.05)


Lichtenrade
Ursprünglich typisch märkisches Angerdorf mit Feldsteinkirche aus dem 14.Jh., nahm um 1890 Vorortcharakter an und gehörte seit 1920 zum Verwaltungsbezirk Tempelhof, jetzt zum bezirk Tempelhof-Schönberg.
(Letzte Änderung 2.5.05)


Lichterfelde
1864 als Landhaus- und Gartenwohnort mit Gemeindestatus gegründet, gehört seit 1920 zum Berliner Bezirk Steglitz. Im Südwesten gelegen und seit Anfang des 20.Jh. vom Teltowkanal durchflossen.
(Letzte Änderung 23.11.03)


Lunapark am Halensee 1930

Lunapark
Berühmter Vergnügungspark (1910-34) zwischen Kurfürstendamm (124) und dem Nordufer des Halensees. Vorläufer waren die "Terrassen am Halensee" (seit 1904). Auf dem Gelände hinter dem Restaurant mit 7000 Plätzen standen Karussells, und fast alljährlich kamen neue Attraktionen hinzu: eine Berg- und Talbahn (von1910 bis mindestends 1932 in Betrieb),ein riesiges Bayernzelt, in dem es hoch und oft locker herging, Wellenbad (1927), ein Wasserfall, Eislauf im Badeanzug, ein "eiserner See".(als Schubschlittenbahn) u.v.a. Viele Veranstaltungen, artistische Attraktionen usw. fanden statt. Der Zugang erfolgte über zwei Treppen, dazwische eine. Rolltreppe. oben standen zwei Türme, die das damalige Waldgebiet am Halensee überragten und Licht durch opaleszierendes Glas auf das Gelände warfen. !934 wurde das Unternehmen geschlossen. Es musste einer Schnellstraße weichen, die im Zusammenhang mit der Olympiade 1936 gebaut wurde und heute in die Stadtautobahn einbezogen ist. Zwischen ihr und dem Halensee befindet sich nun eine, großenteils textilfreie, Liegewiese. (CL)
(erstellt: 31.12.04)


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