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Gliederung der Stadt Historischer
Kern: Alt-Berlin, Alt-Cölln und die ältesten
Stadterweiterungen: Friedrichswerder, Neu-Cölln am Wasser, Dorotheenstadt,
Friedrichsstadt)
Erweiterung von
1861 Gliederung in 16 Reviere (Stadtviertel), auf jeder
Spreeseite 8: Berlin, Alt-Cölln, Friedrichswerder,Neu-Cölln am
Wasser, Dorotheenstadt, Friedrich-Wilhelm-Stadt, Wedding und Gesundbrunnen,
Moabit, Spandauer Viertel mit einem Teil der Friedrichsstadt, Königstadt,
Luisenstadt, Oranienburger Vorstadt, Rosenthaler Vorstadt, Stralauer Viertel
u.2 a. Die Fläche vergrößerte sich um 70%, die Einwohnerzahl
um 7%.
Zweckverband Groß-Berlin
(1911), 7 Stadtkreise: Berlin,
Charlottenburg, B.-Schöneberg, B.-Wilmersdorf,
Neukölln, B.-Lichtenberg, Spandau 2 Landkreise:
Teltow, Niederbarnim
Die
Verwaltungsbezirke von 1920(lt. Gesetz über die Bildung der
neuen Stadtgemeinde Berlin, am 7.4.1920 mit 165 gegen 148 Stimmem im
Abgeodnetenhaus verabschiedet.). Dadurch vergößerte sich die
Fläche Berlins auf das 13fache und Berlin wurde der Fläche nach zur
zweitgrößten Stadt der Welt. (hinter Los Angeles). Die Einwohnerzahl
verdoppelte sich (gut) und machte Berlin zur drittgrößten Stadt
(nach London und New York). (PR: Wie stand
es mit der Zustimmung aller früher selbständigen Städte und
Gemeinden? Sie muss doch vorher geschlossen vorgelegen haben.)
| 1. Mitte |
5. Friedrichshain |
9. Wilmersdorf |
13. Tempelhof |
17. Lichtenberg |
| 2, Tiergarten |
6 Kreuzberg |
10. Zehlendorf |
14. Neukölln |
18. Weißensee |
| 3. Wedding |
7.Charlottenburg |
11. Schöneberg |
15. Treptow |
19. Pankow |
| 4. Prenzlauer Berg |
8. Spandau |
12. Steglitz |
16. Köpenick |
20. Reinickendorf |
Neu entstanden die Verwaltungsbezirke Mitte,
Tiergarten und Wedding.
NS
Umbenennung: der Bezirk Friedrichshain hieß ab 1934 "Horst
Wessel"
(Ganz besonders) 1938 kam
es durch Grenzkorrekturen zu ganz erblichen
Gebiets- und Größenveränderungen der Bezirke.Stadtbezirke "der Hauptstadt der DDR" (8-10)::
Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Treptow, Köpenick,
Lichtenberg, Weißensee, Pankow. Hinzugekommen unter Protest der
westlichen Alliierten: Marzahn und Hellersdorf
Bezirke nach der Wende (23) Zu den
ursprünglichen 20 Bezirken (s.o.) kamen hinzu: Marzahn, Hellersdorf und
Hohenschönhausen
Nach der bis zum von 1999
bis 1.1.2001 durchgeführten Bezirksreform (12 Bezirke): 01)
Mitte(-Wedding-Tiergarten) (ehemals O+W+W) 02) Friedrichshain-Kreuzberg
(ehemals O+W) 03) Pankow (-Prenzlauer Berg-Weißensee ) (ehemals
O+O+O) 04) Charlottenburg-Wilmersdorf (ehemals W+W) 05) Spandau (ehemals
W) 06) Steglitz-Zehlendorf (ehemals W+W) 07) Tempelhof-Schöneberg
(ehemals W+W) 08) Neukölln (ehemals W) 09)Treptow-Köpenick (ehemals O+O) 10) Marzahn-Hellersdorf
(ehemals O+O) 11) Lichtenberg(-Hohenschönhausen) (ehemals O+O) 12)
Reinickendorf (ehemals W) Die Bezeichnung erfolgt
vernünftigerweise nicht durch Neuerfindung eines Namens (etwa "Trepnick"
oder "Köp(en)(t)ow" oder beschreibend "Groß-Südost"), sondern
unter Beibehaltung des Doppelnamens. Nur die Dreier-Zusammenschlüsse Mitte
und Pankow führen nur einen der alten Bezirksnamen. Es wäre sonst
auch eine zu lange Benennung herausgekommen. Im Falle Pankow hat das aber zu
heftigem Unwillen der "Prenzelberger" geführt. Am unproblematischsten ging
es (wie bei der administrativen Umstellung in Spandau, Neukölln und
Reinickendorf zu, denen ein Partner erspart geblieben ist. (PR:Wenn ich mich
in den Berlin-Notizen häuig der Bezeichnung der singlären
Ursprungsbezirke bediene, geschieht dass nicht aus Unkenntnis oder gar
Missbilligung der Bezirksreform, sondern zur genaueren Lokalisierung, schreibe
also eher, das durch den Hauptmann von Köpenick denkwürdige
Köpenicker Rathaus liege in Köpenick als in Treptow. Man sollte die
Teilbezirke auch ruhig nach Art von Überortsteilen weiter so benennen
dürfen. Dann dürfte sich auch viel vom Ressentiment der Bürger
des ausgeprägten Bezirks Prenzlauer Berg gegen die Pankowisierung
erübrigen.).) letzte Änderung:
10.1.05)
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