Berlin-Notizen

F



zum Menü (Alphabet)


Festung
Seit 1658 wurde Berlin unter Memhardts Leitung in eine Festung verwandelt. (s.Weiteres für's Erste)
(Letzte Änderung: 11.4.03)


Fischerstraße
Eine der ältesten Straßen Köllns, verband Friedrichsgracht und Köllnischen Fischmarkt TT20, 21. (Ecke Köllnische Str.) Nussbaum Restaurant (Neubau 1986 im Nicolaiviertel), eins der ältesten Häuser Alt-Köllns, Jahreszahl 1507 auf dem Kellerhals, im Vorgarten ein Nussbaum, von Zille gezeichnet, im 2. Wkrg. zerstört TT23.
(letzte Änderung 24.6.04)


Fontane über Berlin>>


Fließe, Bäche in Auswahl
- Erpe (Neuenhagener Mühlenfließ) mündet in Hirschgarten gleich westlich der Salvador-Alliende-Brücke in die Spree (Nordufer)
- Heidekampgraben in Baumschulenweg und zu Mauerzeiten Grenzfluss gegen Westberlin (Neukölln) teilte das Schicksal der anderen Fließe in der Gegend des Teltowkanals nicht. "In den letzten Jahren ist er leider zunehmend verlandet und wurde stellenweise zu einem Müllablageplatz. Erfreulich ist, dass sich jetzt die Baumschulenweger Schüler der 'Grundschule am Heidekampgraben' für eine Säuberung und für den Erhalt des Grabens engagieren" (SM44). Mit Erfolg, wie man von der Stadtbahn (Südring) aus erfreut konstatieren kann.
- (Kanne(-Fließ)) in Johannisthal, ca. 1906 durch Bau des Teltowkanals versiegt, mündete in Niederschöneweide in die Spree.
- Tegeler Fließ: Sein Quellgebiet liegt bei Basdorf und Zühlsdorf, es tritt von NO in das Sadtgebiet und den Bezirk Reinickendorf ein, durchfließt das Naturschutzgebiet Tegeler Fließtal, dicht nordwestlich am Köppchensee vorbei durch Lübars, bildet von dort bis zur Siedlung Kienwerder die nördliche Stadtgrenze zu Schildow, nimmt dort das Kindelfließ auf, fließt zwischen Hermsdorf und Waidmannslust durch den Hermsdorfer See, wird durch die Oraniendammbrücke überquert, unterquert im Forst Tegel die Autobahn 111(E26) und die S-Bahn nach Hennigsdorf zwischen Schulzendof und Tegel. Vor seinem Eintritt in den Tegeler See (von NO) ist es zum Tegeler Hafen ausgebaut. Länge etwa 30 km. Die Qualität des Wassers ist gut. Im T. kommen 10 Fischarten vor, die auf der Roten Liste stehen, darunter die Quappe.
(letzte Änderung 15.8.05)











Tegeler Fieß

Flüsse
- Havel mündet westlich von Havelberg in die Elbe.
- Spree mündet im Stadtgebiet, in der Spandauer Altstadt südlich der Zitadelle, in die Havel.
- Panke, mündet im Stadtgebiet, gleich westlich vom Bhf. Friedrichstr. am Berliner Ensemble, aus einem unterirdisch verlegten Schacht in die Spree (Nordufer) (- (Kanne: "reizvolles Flüßchen" durch Johannisthal (SM44), mündete in Schöneweide in die Spree, nach der Inbetriebnahme des Teltowkanals 1906 versiegt. Es gab sogar eine Kanne-Försterei, Kanne-Werke und einen Haltepunkt der Görlitzer Bahn, der ein Nebengeleis gehabt haben muss. Von dort bis Grünau verkehrte ab 9.9.1878. ein Doppelstockzug mit 3 Wagen).
- Wuhle, mündet an der Alten Försterei zwischen Köpenick und Schöneweide in die Spree (Nordufer).
- Dahme, mündet am Köpenicker Schloss (Lange Brücke) in die Spree.
(Letzte Änderung: 23.10..03)


Friedenau
1871 gegründete südwestliche Vorortgemeinde als gutbürgerlicher Wohnvorort, 1920 zum Bezirk Schöneberg zwischen Wilmersdorf, Schöneberg und Steglitz.
(Letzte Änderung: 10.9..04)


Friedhöfe
Die Absicht besteht nicht, alle Berliner Friedhöfe in Vergangenheit und Gegenwart aufzulisten. Wie bei "Hotels" u.ä. werden einzelne aufgeführt.
In erster Linie wird ein Interesse an den Gräbern bedeutender Verstorbener bestehen. Verwiesen sei hier auf die Bücher von Willi Wohlberedt (WW).

( Charité-Friedhof Auf dem medizinhistorisch nicht uninteressanten Gelände wurden um 1900 die wissenschaftlichen Institute an der Hannoverschen Straße (Physik, Chemie, Physiologie, Biochemie) errichtet. Bei häufigen Neubauten. Umbauten und sonstigen Erdarbeiten kamen und kommen Schädel und andere Skelettteile mit sinnfälligen Spuren chirurgischen Mühens zum Vorschein.
(letzte Änderung: 23.8.03)


Friedrichsfelde
Ehemals östliche Vorortgermeinde, 1920 zum Bezirk Lichtenberg. Im Schloss wurde Friedrich August von Sachsen von Juli 1814 bis Januar 1815 wgen seines Bündnisses mit Napoleon gefangen gehalten. Heute befindet sich im Schlosspark der Tierpark Berlin
(Letzte Änderung: 10.9..04)


Friedrichsgracht
1681 als Uferstraße enstanden nach Neukanalisierung der Spree. Typisch waren die Kellerhälse (vorgebaute Kellereingänge.
(Letzte Änderung: 21.94.03)


Friedrichshagen
1753 von Fridedrich II gegründet, seit 1920 zu Großberlin gehörig. Bezirk (Treptow-)Köpenick.
(letzte Änderung 2.9.03)


Friedrichstadt
1688 als dritte kurfürstliche Stadtgründung im Anschluss an die Residenzstadt nach Friedrichswerder und Dortheenstadt planmäßig angelegt, erhielt 1691 (eigenes) Stadtrecht.
(letzte Änderung 3.9.03)


Friedrichstraße
Namen: Nördlich der Linden 1688-1786 "Dammstr." bzw. "der Damm", Ende 17.Jh. bis 1705 "Querstraße". Südlich der Linden 1688 bis ~ 1705 "An der Potsdamer Brücke". 1705 "Friedrichstr." nach Kurfürst Fr.III, dem späteren König Fr.I.
Sie vrläuft von N nach S durch die Spandauer Vorstad, die Friedrichstadt und die Dorotheenstadt . Im Norden schließt sich mit leichtem Knick nach NW die Chausseestr. an.

Noch bis 1886 wurde auf der Friedrichstr, zwischen Johannis-Str. und Oranienburger Str. ein Wochenmarkt abgehalten;
Zählung von N nach S

110-112 ehemaligesPassagekaufhaus ¥ 1907-09 als Stahlbetonbau, fünfgeschossig mit Kuppel, darin die Friedrichstraßen-Passagen zur Oranienburger Str., weiträumig mit Treppen und Brücken, ca.. 100 Läden, Unterhaltungsetablissements, Ausstellungsräumen und viele Büros. 1928 "Haus der Technik" der AEG für Repräsentationen, 1944 schwer beschädigt. 1949 Oranienburger-Tor-Lichtspiele in der Ruine, in den 70er Jahren als das Kino des Staatlichen Filarchivs "Camera". Seit den 90er Jahren in der Ruine das alternative Kulturzentrum Tacheles mit Szene-Cafés, Ateliers, Ausstellungsstätten und. Kino Angenehm.
MU176
126 KP 1848/49 Friedrichgymnasium, ältestes Schulgebäude der FrW.-Stadt, MU176
153 KP "Polnische Apotheke", in der Th. Fontane 1845 arbeitete, KR 1990-1900 dreigeschossiger Neubau, "Dorotheenstädtische Apotheke"
154 NS 1936 Haus der Schweiz MU177
Unter den Linden
166 KR 1898-99 spätgotisches Haus mit zweistöckigem Ziergiebel, oben und unten durch Balkone begrenzt, NS nicht zerstörtMU179
167/168 MU180
169/170 MU181

(letzte Änderung 15.5.03)


Friedrichswerder
Westlich des Schlosses lag in einer Verbreiterung der Spree eine kleine Inselgruppe. Sie wurde durch primitive Holzbrücken mit Kölln verbunden (~1440) BR22
(letzte Änderung 2.9.03)


Friedrich-Wilhelm-Stadt
1825 von der Spandauer Vorstadt abgetrennt, benannt nach Fr.W.III., 1830 durch die Marstallbrücke und die Neue Wilhelm-Str. mit der Str. Unter-den-Linden verbunden (Durchbruch durch Haus Nr.76.)
(letzte Änderung 24.8.04)



weiter im Alphabet (G ...)

zum Menü