Berlin-Notizen

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Charité
1710 als Pesthaus gegründet. Aber die Pest kam nicht ...


Charlottenburg
Alter dörflicher Kern (Lietzow, Lützow) und Schlosssiedlung. Am 5.April 1705 wurde Lietzow (Lietzen) durch Fr. I nach dem 1696 für seine Gemahlin Sophie Charlotte erbauten Schloss in Charlottenburg umbenannt. 1920 bildete Ch. mit den bisherigen Gutsbezirken Heerstraße, Plötzensee und Jungfernheide den gleichnamigen Verwaltungsbezirk von Groß-Berlin. Jetzt gehört es zum Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
(letzte Änderung am 2.5.05)


Chronik
Die Aufnahme einer Chronik Berlins in annotierten Jahreszahlen wäre zwar im Rahmen dieser Notizen nützlich, muss aber aus Gründen mangelnder Zeit zur Bearbeitung unterbleiben. Zudem liegen derartige Chroniken vor wieMRin SHB S. 10-14 und in BM736-763. Vgl. im Internet 1 und 2
(letzte Änderung am 22.7.03)


Cölln
Die Herkunft des Namens Cölln ist umstritten:
1) slawischer Name: kol- Pfahl im slawischen Siedlungsbereich sehr verbreitet, zwei Kölln in Mecklenburg, diese wurden aber nie zu Colonia latinisiert. Das geschah mit slawischen Namen seitens der Kanzlei der Askanier überhaupt nicht. Deutsche Fehldeutungen slawischer Ortsnamen sind allerdings nicht selten.
2) nach Kölln am Rhein benannt (oder ursprgl. slawischen Namen damit sekundär in Verbindung gebracht). Vorbildfunktion, zumal köllnisches Recht ein Wunschbild städtischer Freiheisrechte war.
3) Mitschwingen der ursprünglichen Bedeutung von Colonia als Ansiedlung, Neusiedlung, zumal sonst nur slawische Ortsnamen um Berlin.

(Letzte Änderung 11.4.03)



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